Hohenzorn
Straße in Schwarzenbach am Wald, Landkreis Hof, Bayern, Deutschland
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Hohenzorn ist ein Gemeindeteil der Stadt Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Hohenzorn liegt in der Gemarkung Rodeck.[3]
Hohenzorn Stadt Schwarzenbach am Wald | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 16′ N, 11° 38′ O |
| Höhe: | 664 m ü. NHN |
| Einwohner: | 10 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95131 |
| Vorwahl: | 09289 |
Lage von Hohenzorn in Schwarzenbach am Wald | |
Geografie
Der Weiler liegt mit Rodeck auf einem Höhenzug des Frankenwaldes in einer Rodungsinsel. Im Norden fällt das Gelände zum Aschengraben ab, einem linken Zufluss des Eisenbachs, im Süden zum Ortsgraben, einem rechten Zufluss der Wilden Rodach. Ein Anliegerweg führt 450 Meter südöstlich nach Rodach.[4]
Geschichte
Das Grundwort des Ortsnamens ist wahrscheinlich ahd. zorn ‚Rasen, Rodeland‘.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohenzorn aus zwei Anwesen (1 Hof, 1 Söldengut). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bambergische Centamt Enchenreuth. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr beider Anwesen.[6][7]
Von 1802 bis 1810 unterstand Hohenzorn dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Hohenzorn dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döbra[8] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Döbra zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hohenzorn am 1. Mai 1978 nach Schwarzenbach eingegliedert.[9]
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 2: Zweigeschossiges, verputzt massives Wohnstallhaus, wohl des späten 18. Jahrhunderts, mit Halbwalmdach; Giebeltrapez verschiefertes Ständerwerk.[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hohenzorn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 743 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 243.
- Matthias Körner: Kooperation – Koexistenz – Konkurrenz: Herrschaftskräfte und Herrschaftsformen im Raum Naila vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Dissertation. Erlangen 2010, DNB 1066268703 (PDF; 6,4 MB).
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Naila (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 27). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 453135234, S. 32.
Weblinks
- Hohenzorn in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 7. Mai 2025.
- Hohenzorn in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 7. Mai 2025.
- Hohenzorn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 7. Mai 2025.
