Holzapfelshof

Gemeindeteil der Stadt Dinkelsbühl From Wikipedia, the free encyclopedia

Holzapfelshof (auch Riesenberg genannt[2]) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Holzapfelshof liegt teils in der Gemarkung Langensteinbach, teils in der Gemarkung Wolfertsbronn.[4]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Dinkelsbühl ...
Holzapfelshof
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Koordinaten: 49° 3′ N, 10° 19′ O
Höhe: 448 m ü. NHN
Einwohner: 39 (1. Jan. 2015)[1]
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851
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Holzapfelshof

Geografie

Der Weiler liegt der Klingenwiesen- und Egelgraben, beides rechte Zuflüsse des Walkenweiherbachs, der seinerseits ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Westen grenzt eine kleine Solaranlage zur Stromerzeugung an, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Im Süden erhebt sich der Riesenberg, im Nordwesten der Schnabelberg. 0,5 km nördlich gibt es ein Naturschutzgebiet, zu dem der Gais- und Walkweiher gehören. 0,5 km südwestlich befindet sich das Kirchenholz.

Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße AN 45/K 3222 (0,3 km östlich), die nach Wört zur Landesstraße 1070 (3,6 km südwestlich) bzw. nach Dinkelsbühl zur Staatsstraße 2220 verläuft (1,3 km nördlich).[5]

Geschichte

Die Fraisch über Holzapfelshof war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Ganzhof. Die Grundherrschaft hatte die Stadtkammer der Reichsstadt Dinkelsbühl inne.[6]

Infolge des Gemeindeedikts wurde Holzapfelshof 1809 dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Wolfertsbronn zugewiesen.[7] Am 1. Januar 1971 wurde Holzapfelshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[8][9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002015
Einwohner 91419282328192621142639
Häuser[10] 22654447
Quelle [2][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.[6] Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[18]

Literatur

Fußnoten

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