Horst Queck

deutscher Skispringer From Wikipedia, the free encyclopedia

Horst Queck (* 5. Oktober 1943 in Steinach; † 20. September 2025[1]) war ein deutscher Skispringer, der für die Deutsche Demokratische Republik startete.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Horst Queck
Horst Queck bei den DDR-Meisterschaften 1970

Horst Queck bei den DDR-Meisterschaften 1970

Nation Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Geburtstag 5. Oktober 1943
Geburtsort Steinach, Deutsches Reich
Sterbedatum 20. September 2025
Karriere
Verein SC Motor Zella-Mehlis
Karriereende 1971
Medaillenspiegel
DDR-Meisterschaften 4 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
DDR-Meisterschaften
Silber 1966 Brotterode Großschanze
Bronze 1967 Klingenthal Normalschanze
Silber 1967 Klingenthal Team
Gold 1968 Oberhof Team
Silber 1968 Oberhof Normalschanze
Silber 1968 Oberhof Großschanze
Gold 1969 Oberwiesenthal Großschanze
Gold 1970 Brotterode Großschanze
Gold 1970 Brotterode Normalschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Vierschanzentournee 1. (1969/70)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 2 0
 
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Werdegang

Queck feierte sein internationales Debüt mit dem Start an der Beskiden-Tour in Wisła. Beim zweiten Springen belegte er Rang 13. In der Skisprungsaison 1964/65 sprang er am 10. Januar 1965 in Ljubljana als Zweiter hinter Giacomo Aimoni erstmals aufs Podest. Bei der Vierschanzentournee 1965/66 gehörte er zum Aufgebot der DDR. Dabei blieb er jedoch ohne großen Erfolg. Bestes Ergebnis war ein 38. Platz in Innsbruck. Queck gewann bei den DDR-Skimeisterschaften 1967 die Bronzemedaille hinter Dieter Neuendorf und Bernd Karwofsky sowie gemeinsam mit Peter Lesser, Heinz Schmidt und Veit Kührt die Silbermedaille im Teamspringen. Ein Jahr später gewann er hinter Manfred Queck Silber. Zuvor hatte er bei der Vierschanzentournee 1967/68 Platz neun in Garmisch-Partenkirchen erreicht. Bei der Vierschanzentournee 1969/70 gelang Queck in Oberstdorf mit Rang zwei sein erster Podestplatz bei der Tournee überhaupt.[2] Nach einem zehnten Platz beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erreichte er in Innsbruck erneut den zweiten Platz. Am Ende reichte ihm ein vierter Platz beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen zum Gesamtsieg der Tourne. Kurze Zeit später sicherte er sich auch seinen zweiten und dritten DDR-Meister-Titel von der Normalschanze vor Jürgen Dommerich und Christian Kiehl und von der Großschanze vor Bernd Willomitzer und Heinz Schmidt. Bei der Vierschanzentournee 1970/71 konnte er an seine Leistungen aus dem Vorjahr nicht mehr anknüpfen. Es war seine letzte Tournee.

Nach seiner Laufbahn als Skispringer wurde er Trainer, erst bei seinem Heimatverein SC Motor Zella-Mehlis, später dann als Bundestrainer.

Erfolge

Schanzenrekorde

Weitere Informationen Schanze, Ort ...
SchanzeOrtLandWeiteaufgestellt amRekord bis
Velikanka bratov Gorišek (K153)PlanicaJugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien149,0 m21. März 1969  21. März 1969  
BergiselschanzeInnsbruckOsterreich Österreich99,0 m4. Januar 1970  4. Januar 1975  
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Commons: Horst Queck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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