Horst Wallmann

deutscher Generalmajor des Heeres der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Horst Wallmann (* 15. August 1933 in Hameln; † 30. April 2010) war ein Generalmajor des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Wallmann absolvierte 1954 das Abitur und trat anschließend als Offizieranwärter in den Bundesgrenzschutz ein. 1956 wurde er in die Panzeraufklärungstruppe der Bundeswehr übernommen und zum Leutnant befördert. Es folgten Verwendungen als Zugführer im Panzeraufklärungslehrbataillon, Hörsaal-Offizier an der Heeresoffizierschule III in München und Kompaniechef in einem Panzeraufklärungsbataillon.[1]

Von 1964 bis 1966 absolvierte Wallmann den 7. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Danach war er Generalstabsoffizier für Logistik (G 4) der 3. Panzerdivision in Buxtehude, Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzergrenadierbrigade 7 in Hamburg, Referent im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, vom 2. April 1971 bis 29. September 1973 Bataillonskommandeur des Panzeraufklärungsbataillons 2 in Hessisch Lichtenau,[3.1] G 3 in der Abteilung Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und von 1975 bis 1979 G 4 des III. Korps in Koblenz, währenddessen er das NATO Defense College in Rom absolvierte. Anschließend war er Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.[1]

Im April 1981 wurde Wallmann Brigadekommandeur der Panzergrenadierbrigade 32 in Schwanewede[3.2] und war vom April 1983 bis März 1987 Chef des Stabes des I. Korps in Münster.[3.3] Danach war er von April 1987 bis März 1990 Deutscher Militärischer Bevollmächtigter USA und Kanada in Washington, D.C.[3.4] und ab April 1990 stellvertretender Kommandierender General und Kommandeur Korpstruppen des I. Korps in Münster.[3.3] Mit Ablauf des September 1993 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]

1990 wurde Wallmann das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.[5]

Wallmann war verheiratet, evangelisch, hatte zwei Söhne sowie zwei Töchter[1] und wohnte zuletzt in Altenberge bei Münster. Billy Sperlich war sein Schwiegersohn. Wallmann war langjähriges Mitglied der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes. Er starb 2010 plötzlich im Alter von 76 Jahren und wurde am 7. Mai 2010 auf dem Friedhof Altenberge beigesetzt.[6]

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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