Hudson Institute

US-amerikanische Organisation From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Hudson Institute ist eine führende konservative Denkfabrik in den USA. Es wurde 1961 in Croton-on-Hudson im US-Bundesstaat New York vom Zukunftsforscher Herman Kahn sowie Max Singer und Oscar Ruebhausen gegründet. 1984 wurde der Hauptsitz des Instituts nach Indianapolis und 2004 nach Washington, D.C. verlegt. Seit 2021 ist John P. Walters CEO und Präsident des Instituts (Stand 2025);[1] sein Vorgänger Ken Weinstein (* 1961) ist ein langjähriger Berater von Donald Trump und nach wie vor für außenpolitische Fragen am Hudson Institute zuständig.[2] Das Center on Europe and Eurasia am Hudson Institute wird von dem aus Indiana stammenden, republikanischen Politik- und Präsidentenberater Peter Rough (* 1982) geleitet, der seit 2014 bei dem Institut arbeitet und häufig in deutschsprachigen Medien auftritt, weil seine Mutter Österreicherin war und er fließend Deutsch spricht.[3]

Hudson Institute

Der Executive Director Charles Davidson trat 2018 zurück, als er erfuhr, dass das Hudson Institute eine 50.000 $-Spende von dem russischen Oligarchen Len Blavatnik angenommen hatte.[4] Im September 2023 wurde das Hudson Institute in Russland als „unerwünschte Organisation“ eingestuft.[5]

Literatur

  • Kate Lenkowsky: The Herman Kahn Center of the Hudson Institute, Hudson Institute, 1991.
  • Neil Pickett: A history of Hudson Institute, The Institute, 1992.

Einzelnachweise

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