Huteralm

Alm in der Fraktion Glor-Berg, Gemeinde Kals am Großglockner From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Huteralm, auch Hueteralm, ist eine Alm in der Glocknergruppe in der Fraktion Glor-Berg der Gemeinde Kals am Großglockner.

Schnelle Fakten (Alm) ...
Huteralm (Alm)
Huteralm (Österreich)
Huteralm (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Lienz (LZ), Tirol
Pol. Gemeinde Kals am Großglockner
Ortschaft Glor-Berg
Koordinaten 47° 1′ 19″ N, 12° 41′ 18″ Of1
Höhe 1920 m ü. A.
Postleitzahl 9981f1
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Kals am Großglockner (70712 000)
Bild
Huteralm mit Blick auf den Großglockner
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS
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Lage

Die Huteralm liegt im Ködnitztal. Sie ist über eine mautpflichtige Straße erreichbar, die vom Gemeindezentrum Ködnitz bis zum Parkplatz am Lucknerhaus führt. Die Alm liegt dabei nördlich des Lucknerhauses, westlich des Ködnitzbachs bzw. des Parkplatzes Lucknerhaus und südlich der Jörgnalm. Benachbarte Berge sind der Greibichl im Südwesten, das Figerhorn im Nordwesten und die Medelspitze im Nordosten.

Geschichte

Beim Namen Huteralm handelt es sich um einen Lagenamen, wobei sich Huter oder auch Hutter von der mittelhochdeutschen huote (Hutweide) ableitet.[1] Die zugehörige Hofstelle Huter befand sich einst gegenüber der Hofstelle Holaus im Ortsteil Ködnitz.

Sennhütte mit Stall

Mitte des 19. Jahrhunderts bestanden im Ködnitztal im Bereich der Huteralm noch keine Almhütten.[2] Bei dem heute bestehenden, nach 1859 errichteten Almgebäude handelt es sich um eine Sennhütte mit angebautem Stall. Die Sennhütte besteht aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk mit verbrettertem Giebel und Satteldach, wobei die fächerförmig angeordneten, flachen Steine über den Fensterstürzen bemerkenswert sind. Vor der Sennhütte befindet sich ein söllerartiges Podest mit Brüstungsgeländer. Das Almgebäude wurde westseitig angebaut und besitzt eine vergleichbare Bauweise unter einem Pultdach. Zur Alm, die von einem Holzzaun umgeben ist, gehören auch ein hölzerner Schuppen und ein Wegkreuz aus dem 20. Jahrhundert.

Einzelnachweise

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