Hyporeflexie
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Als Hyporeflexie (Reflexabschwächung) wird die Abschwächung eines oder mehrerer Eigenreflexe bezeichnet im Gegensatz zur Areflexie, bei der die Reflexe aufgehoben oder zur Hyperreflexie, bei der sie abnorm verstärkt sind.[1][2]
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| R29.2 | Abnorme Reflexe – Hyporeflexie |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| MB47.0 | Abnormer Reflex |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Zu den häufigeren Ursachen gehören:[3]
- Erkrankungen der Muskulatur (Myopathie), Myasthenien
- Erkrankungen der Nerven (Neuropathie), Poliomyelitis
- Erkrankungen der Wirbelsäule (Spondylose)
- Störungen des Elektrolythaushaltes wie Hypermagnesiämie, Kaliummangel
- Stoffwechselstörungen wie 3-Methylglutakon-Azidurie, Typ 4
- Verschiedene Formen von Ataxien
- Vergiftungen
- Angeborene Erkrankungen (Syndrome)