Hülen wurde erstmals im Jahr 1235 in einer Urkunde des Klosters Lorch erwähnt. Der Ortsname rührt von Hülbe oder Hüle her, der Bezeichnung für ein Erdloch, das als Wasserspeicher genutzt wurde.[1] Der Ort war ein Burgweiler der Kapfenburg und zuerst im Besitzen der Grafen von Oettingen, ehe er 1364 gemeinsam mit der Burg an den Deutschen Orden ging. 1806 fiel Hülen an das Königreich Württemberg, 1823 wurde es eine eigenständige Gemeinde. Die Eingemeindung nach Lauchheim fand am 31. Dezember 1974 statt.[2]
Kapelle Maria Hilf, 1736 vom Deutschen Orden errichtet, seit 1806 im Gemeindeeigentum. 1834 erneuert. 1953 durch ein Unwetter beschädigt und 1954 neu errichtet. 2004 ehrenamtlich saniert.
Sport und Freizeit
Skilift Kapfenburg
Kugeltal-Loipe
Literatur
Hülen. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Neresheim (=Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band54). H. Lindemann, Stuttgart 1872, S.322–331 (Volltext[Wikisource]).
Weblinks
Commons: Hülen– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien