Illhof
Ortsteil von Eckental
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Illhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).[2] Illhof liegt in der Gemarkung Benzendorf.[3]
Illhof Markt Eckental | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 35′ N, 11° 16′ O |
| Höhe: | 403 m ü. NHN |
| Einwohner: | 60 (1. Juli 2025)[1] |
| Postleitzahl: | 90542 |
| Vorwahl: | 09126 |
Der Eckentaler Gemeindeteil Illhof | |
Geografie
Das Dorf befindet sich in exponierter Lage auf der Erlleite und ist von Acker- und Grünland umgeben. In direkter Nachbarschaft ist ein Campingplatz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Benzendorf (1,4 km nordwestlich) bzw. nach Kirchröttenbach (0,7 km südlich).[4]
Geschichte
Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Ilo. Ursprünglich war Illhof ein einzelnes Anwesen, das erst später auf drei Höfe erweitert wurde. Illhof gehörte wie die umliegenden Orte zum wittelsbachischen Teilherzogtum Bayern-Ingolstadt. Von 1627 bis 1806 lag es im Fraischbezirk der kurbayerischen Enklave Rothenberg.[5] . Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Illhof aus acht Anwesen. Das Hochgericht übte das pfalz-bayerische Landrichteramt Schnaittach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das nürnbergische Landesalmosenamt. Grundherren waren das Landesalmosenamt (3 Höfe, 1 Gut, 1 Tagelöhnerhaus), der Nürnberger Eigenherr Ebner von Eschenbach (1 Gut, 1 Tagelöhnerhaus) und die Gemeinde (1 Hirtenhaus).[6]
1806 kam Illhof an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kirchröttenbach und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Kirchröttenbach zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Benzendorf, zu der Illhof gehörte.[7] Am 1. Juli 1972 wurde Illhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Eckental eingegliedert.[8]
Baudenkmäler
- Gegenüber dem Haus mit der Nummer 1: Kruzifi[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Illhof ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Walburgis (Kirchröttenbach) gepfarrt.[6] Die Protestanten sind nach St. Jakobus (Kirchrüsselbach) gepfarrt.[19]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Illhofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 13 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Illhofen. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 490 (Digitalisat).
- Franz Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt. Verlag für Behörden u. Wirtschaft, Hof (Saale) 1979, ISBN 3-921603-00-5, S. 100.
- Werner Meyer, Wilhelm Schwemmer: Landkreis Lauf an der Pegnitz (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken XI). R. Oldenbourg, München 1966, DNB 457322500, S. 133–134.
- Wilhelm Schwemmer, Gustav Voit: Lauf-Hersbruck (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 14). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1967, DNB 456999256, S. 75–76 (Digitalisat). Ebd. S. 140 (Digitalisat).
Weblinks
- Illhof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 21. November 2022.
- Illhof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. Oktober 2024.
- Illhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. September 2025.
