Illighausen

Ortschaft des Kantons Thurgau in der Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

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Illighausen
Wappen von Illighausen
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Thurgau Thurgau (TG)
Bezirk: Kreuzlingen
Politische Gemeinde: Lengwili2
Postleitzahl: 8574
frühere BFS-Nr.: 4661
Koordinaten: 732998 / 274234
Höhe: 569 m ü. M.
Fläche: 3,11 km² (Ortsgemeinde)[1]
11,10 km² (Munizipalgemeinde)[1]
Einwohner: 412 (31.12.2018)[2]
Einwohnerdichte: 132 Einw. pro km²
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Illighausen (Schweiz)
Illighausen (Schweiz)
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Illighausen ist eine ehemalige Orts- und Munizipalgemeinde und eine Ortschaft[2] der Gemeinde Lengwil im Bezirk Kreuzlingen des Kantons Thurgau in der Schweiz. Das Haufendorf Illighausen liegt auf dem Seerücken südöstlich von Kreuzlingen.

Seit 1998 bildet die ehemalige Munizipalgemeinde Illighausen mit deren Ortsgemeinden Illighausen und Oberhofen bei Kreuzlingen die politische Gemeinde Lengwil, während die früher ebenfalls zur Munizipalgemeinde Illighausen zählende Ortsgemeinde Schönenbaumgarten seit 1998 zu Langrickenbach und der Weiler Ast aus der ehemaligen Ortsgemeinde Oberhofen zu Berg gehört.[3]

Geschichte

Illighausen im Jahr 1954

Die erste Erwähnung erfolgte 1176 als Illinchusen. Das Dorf Illighausen lag ursprünglich in der Konstanzer Bischofshöri und unterstand vom Mittelalter bis 1798 der Vogtei Eggen.[3]

Bei der Zuteilung 1312/13 zur Pfarrei Münsterlingen stand in Illighausen bereits eine Kirche. Mit der Reformation trat die Gemeinde zum neuen Glauben über und wurde eine eigene Pfarrei. Noch im 16. Jahrhundert schloss sich das Dorf aber kirchlich dem reformierten Altnau als Filiale an. Seit 1942 ist Illighausen mit Oberhofen zu einer reformierten Kirchgemeinde verbunden.[3]

Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1998

Im 19. Jahrhundert wurde der Ackerbau von Vieh- und Milchwirtschaft abgelöst. 1864/65 erfolgte der Bau einer Käserei. Um 1900 brachte die Stickerei neue Verdienstmöglichkeiten. In dem abseits der Verkehrswege gelegenen Illighausen haben sich bis heute keine Industrien angesiedelt.[3]

Wappen

Blasonierung: In Weiss ein schreitender schwarzer Schwan mit rotem Schnabel und roten Füssen.[4]

Der schwarze Schwan stammt aus dem ausgestorbenen Geschlecht der Illighauser in Konstanz.[4]

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Illighausen
1850190019501990200020102018 2023
Munizipalgemeinde9689499531240
Ortsgemeinde284295275241
Ortschaft193252412[Anm. 1] 409[Anm. 1]
Quelle[3][5][6][2] [7]

Von den insgesamt 409 Einwohnern der Ortschaft Illighausen am 31. Dezember 2023 waren 86 bzw. 21,0 % ausländische Staatsbürger. 146 (36,2 %) waren evangelisch-reformiert und 102 (24,9 %) römisch-katholisch.[7]

Bilder

Commons: Illighausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Anmerkungen

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