Im Rausch

Film von Mark Schlichter (2024) From Wikipedia, the free encyclopedia

Im Rausch ist ein deutsches Fernseh-Filmdrama von Mark Schlichter, das am 29. September 2025 erstmals im ZDF ausgestrahlt wurde und Premiere beim Festival des deutschen Films Ludwigshafen 2024 feierte. Der Film behandelt die gesellschaftliche Rolle von Alkohol und wie dessen Missbrauch durch Suchtentwicklung das Leben der Konsumenten zerstören kann. In den Hauptrollen sind Friederike Becht und Hans Löw zu sehen. Produziert wurde der Fernsehfilm von Senator Film Produktion.[2]

TitelIm Rausch
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2024
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Im Rausch
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2024
Länge 89[1] Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Senator Film
Stab
Regie Mark Schlichter
Drehbuch Mark Schlichter,
Laila Stieler
Produktion Ulf Israel,
Reik Möller
Musik Klaus Wagner
Kamera Carl-Friedrich Koschnick
Schnitt Antonia Fenn
Besetzung
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Handlung

Katja ist leidenschaftliche Journalistin. Als ihr Artikel zensiert wird, betrinkt sie sich und wird ausfällig. Ihre Chefin stellt Katja vor die Wahl: aufhören zu trinken oder kündigen. Wütend räumt Katja ihr Büro und geht in eine Bar. Dort lernt sie Eddi kennen, der ebenfalls vor den Trümmern seiner beruflichen Existenz steht. Die beiden geraten in eine Spirale aus Alkohol, Leidenschaft und Gewalt. Als Katjas Chefin und Partnerin Simone anbietet, die Kündigung zurückzunehmen, wenn sie sofort eine Entziehungskur macht, stimmt Katja unter einer Bedingung zu: Sie will eine persönliche Reportage über Alkoholsucht schreiben. Katja beginnt zu recherchieren und interviewt neben Psychologen, Ärzten und Katrin Sass auch Eddi, während sie sich immer wieder mit ihm betrinkt. Die beiden steuern auf einen tödlichen Abgrund zu.[2]

Rezeption

Kritiken

Rainer Tittelbach vergibt 5½ von 6 möglichen Sternen und schreibt: "Im Rausch […] ist ein ausgezeichneter, mit Friederike Becht und Hans Löw großartig besetzter Fernsehfilm – kompakt, konzentriert, dramaturgisch klug, mit realistischer Fallhöhe und einer wirkungsvollen Zuspitzung kurz vor Schluss. Eine Stärke der Geschichte: Die „Faszination“ dieses Nervengifts wird mit erzählt. Dem Griff zur Flasche aus Frust steht der Lust-Faktor gegenüber: Durch den Komplex Alkohol/Sex/Emotion/Liebe(?) dringen Laila Stieler und Mark Schlichter sehr viel tiefer in die Sucht-Problematik ein. Auch filmisch ist dieses vermeintliche kleine Zwei-Personen-Drama großes Fernsehen."[3]

Focus resümiert „Der Film ist fast nie plakativ, die Geschichte spannend und fabelhaft gespielt und am Ende scheint trotz aller Dramatik ein Funken Hoffnung auf.“[4]

Festivals

Einzelnachweise

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