Immenschlag
Ortschaft im Bezirk Waidhofen an der Thaya
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Immenschlag ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Gastern im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit 40 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Immenschlag (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Immenschlag | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |
| Pol. Gemeinde | Gastern | |
| Koordinaten | 48° 52′ 16″ N, 15° 12′ 14″ O | |
| Höhe | 540 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 40 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 1,98 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06408 | |
| Katastralgemeindenummer | 21136 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Geschichte
Immenschlag wurde schon 1156 erwähnt, als der Ort dem Frauenkloster Pernegg gestiftet wurde. Im Jahre 1521 besaß Pernegg in Immenschlag 16 Holden und 1597 erhoben sich die Bauern gegen das Kloster. 1692 tauschte Graf Leopold von Lamberg, Inhaber der Herrschaft Waidhofen an der Thaya, das Dorf Immenschlag für 16 Häuser in Pernegg ein. Nach der Beschreibung Schweickhardts waren die Bewohner gering bestiftete Landbauern, deren Erzeugnisse aus Korn, Hafer, Gerste und Erdäpfel bestanden; zudem betrieben sie Viehwirtschaft. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 17 Häusern genannt, das nach Gastern eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Waidhofen an der Thaya besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3] Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Immenschlag ein Trafikant und mehrere Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[4]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 287 (Ausgabe 1769; Immenschlag in der Google-Buchsuche).
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 5. Band: Herrschaft Drosendorf bis Strahlbach. Anton Benko, Wien 1840, S. 198 (Immenschlag – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 339.
