Ingeborg Kähler
deutsche Kunsthistorikerin und Kuratorin
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Leben
Ingeborg Kähler studierte Kunstgeschichte, Volkskunde und Archäologie an den Universitäten Kiel, Heidelberg und Freiburg.[1] 1978 promovierte sie am Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bei Alfred Kamphausen.[2] Ab 1979 war sie Mitarbeiterin an der Kunsthalle zu Kiel und Leiterin der Graphischen Sammlung des Hauses.[1][3] Kähler ist Großnichte des Itzehoer Holzhändlers Richard Biel, der als Mäzen von Wenzel Hablik bekannt wurde.[4]
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Der Bordesholmer Altar, Zeichen in einer Krise. Wachholtz, Neumünster 1981 (Studien zur schleswig-holsteinischen Kunstgeschichte, Bd. 14) ISBN 3-529-02514-3
- mit Jørn Otto Hansen: Vor hundert Jahren. Dänemark und Deutschland 1864–1900. Gegner und Nachbarn. Hrsg. von Jens Christian Jensen. Kiel 1981
- mit Annegret Friedrich, Christoph Caesar: Brahms-Phantasien. Johannes Brahms. Bildwelt, Musik, Leben. Hrsg. von Jens Christian Jensen. Kunsthalle Kiel 1983 ISBN 3-923701-06-3
- Blühende Schönheit. Betrachtungen zu einem Mythos, ausgehend von einem Frauenbildnis Hans Oldes d. Ä. In: Nordelbingen 57 (1988), S. 85–110
- Zwischen Schutz und Trutz. Ein Versuch, etwas zu bewegen. In: Ich bin nicht ich, wenn ich sehe. Dialoge – ästhetische Praxis in Kunst und Wissenschaft von Frauen. Hrsg. von Theresa Georgen, Ines Lindner, Silke Radenhausen. Reimer, Berlin 1991, S. 66–73
- Fremde sind wir auf der Erde alle. Graphik des Expressionismus – literarische Korrespondenzen. Hrsg. von Jens Christian Jensen. Kunsthalle zu Kiel 1988 ISBN 3-923701-28-4
- Hrsg. zusammen mit Dirk Luckow: Nancy Spero. A continuous present. Kunsthalle Kiel 2002