Ingeborg Limmer
Deutsche Fotografin
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Leben
Ingeborg Limmer erhielt durch ihren Vater Fritz Limmer, der u. a. an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg im photochemischen Laboratorium tätig war und außerdem als Fotograf arbeitete, früh Kontakt mit der Fotografie. Sie studierte Fotografie von 1938 bis 1940 an der Staatsschule für Handwerk und angewandte Kunst in Weimar und wurde anschließend Assistentin im Atelier von Käte Basarke in Dresden. Ab 1943 war sie als Fotografin in der Bildstelle der Luftwaffenforschungsanstalt "Graf Zeppelin" in Ruit bei Stuttgart tätig. 1944 legte sie an der Staatlichen Kunstschule in Weimar die Meisterprüfung ab und war anschließend mit Ursula von Löwenstein und Walter Hege am sogenannten „Führerauftrag Monumentalmalerei“ in Prag beteiligt. Im Februar 1946 wurde ihr die Leitung der im Haus Concordia eingerichteten Fotoschule für US-Soldaten in Bamberg übertragen, die sie bis 1950 innehatte. 1951 eröffnete sie ein privates Fotostudio, das sie bis zu ihrem Tod 2001 betrieb.[1] Ingeborg Limmer war in der Porträtfotografie, als Produktfotografin und in der kunsthistorischen Dokumentationsfotografie tätig, insbesondere in der Stadt Bamberg. Ihre Bilder wurden, teils in Zusammenarbeit mit Fachleuten, u. a. in Publikationen des Deutschen Kunstverlags und des Verlags Langewiesche veröffentlicht.
Fotografien in Veröffentlichungen (Auswahl)
- Biehn, Heinz, und Ingeborg Limmer: Darmstadt. München, Dt. Kunstverlag, 1970.
- Braun, Emanuel, und Ingeborg Limmer: Eichstätt: Dom und Domschatz. Königstein i.T, Langewiesche, 1986
- Steinert, Wolfram, und Ingeborg Limmer: Bamberg. Königstein im Taunus, Karl Robert Langewiesche Nachfolger, 1988.