Inning am Holz

Gemeinde in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Inning am Holz (amtlich: Inning a.Holz) ist eine Gemeinde im östlichen Landkreis Erding (Regierungsbezirk Oberbayern).

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Inning am Holz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Inning a.Holz hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 21′ N, 12° 5′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Verwaltungs­gemeinschaft: Steinkirchen
Höhe: 505 m ü. NHN
Fläche: 11,84 km²
Einwohner: 1562 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84416
Vorwahl: 08084
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 122
Gemeindegliederung: 13 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Kirchberg 2
84439 Steinkirchen
Website: www.gemeinde-inning.de
Erste Bürgermeisterin: Michaela Mühlen (Bürger-Forum Inning)
Lage der Gemeinde Inning a.Holz im Landkreis Erding
Karte
Karte
Schließen
Inning vom Osten aus

Geografie

Lage

Die Ortschaft liegt im wald- und hügelreichen Erdinger Holzland nördlich der Großen Vils etwa 15 km östlich der Kreisstadt Erding, 27 km vom Flughafen München, 22 km von Moosburg an der Isar, jeweils 28 km von Landshut und Vilsbiburg sowie 14 km von Dorfen entfernt. Südlich am Ort führt die regional bedeutsame Bundesstraße 388 vorbei.

Gemeindegliederung

Es gibt 13 Gemeindeteile[2] (in Klammern ist der Siedlungstyp[3] angegeben):

  • Adlberg (Weiler)
  • Gosmehring (Weiler)
  • Großwimpasing (Kirchdorf)
  • Hain (Dorf)
  • Heldering (Dorf)
  • Hienraching (Weiler)
  • Hofstätt (Einöde)
  • Inning a.Holz (Pfarrdorf)
  • Kleinwimpasing (Dorf)
  • Ottering (Kirchdorf)
  • Reimering (Weiler)
  • Riffenthal (Einöde)
  • Sonnendorf (Dorf)

Es gibt nur die Gemarkung Inning a.Holz.[4]

Einwohnerentwicklung

Gemäß Bayerischem Landesamt für Statistik haben sich die Einwohnerzahlen jeweils zum 31. Dezember eines Jahres wie folgt entwickelt[5]:

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr 1960 1970 1980 1990 1995 2000 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Einwohner 616 726 1044 1160 1265 1342 1427 1401 1406 1410 1411 1439 1436 1432 1474 1480 1456 1514
Schließen

Seit 1972, dem Jahr der Gemeindereform, hat sich die Einwohnerzahl bis 2015 um 666 Personen erhöht. Das entspricht einem Wachstum von 84,30 Prozent. In den letzten zehn (fünf) Jahren nahm die Einwohnerzahl um 3,93 (1,39) Prozent zu.

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1104 auf 1477 um 373 Einwohner bzw. um 33,8 %.

Politik

Seit 1978 bildet Inning am Holz zusammen mit den Gemeinden Hohenpolding, Kirchberg und Steinkirchen die Verwaltungsgemeinschaft Steinkirchen. Bei der Gemeinderatswahl 2020 kandidierte als einzige Liste das Bürger-Forum Inning a. Holz, das alle zwölf Sitze im Gemeinderat besetzt.[6] Erste Bürgermeisterin ist Michaela Mühlen.[7]

Wappen und Flagge

Wappen

Wappen von Inning am Holz
Wappen von Inning am Holz
Blasonierung: „Über einem von Silber und Grün gespaltenen Dreiberg gespalten von Rot und Silber; vorne übereinander drei silberne Widderhörner, hinten eine wachsende grüne Tanne.“[8]
Wappenbegründung: Die drei Widderhörner stammen aus dem Wappen der Schnedt (Schnöd). Sigmund Schnedt ist 1597 als Inhaber des Sitzes Inning nachweisbar. Seine Nachkommen übten bis Ende des 17. Jahrhunderts bestimmte grundherrschaftliche Rechte (Steuer, Scharwerk, Musterung) im Gemeindegebiet aus. Der Dreiberg im Schildfuß und die Tanne im hinteren Feld versinnbildlichen die geografische Lage der Gemeinde im hügeligen Erdinger Holzland.

Dieses Wappen wird seit 1980 geführt. Der Entwurf stammt von Peter Ziller.[9]

Gemeindeflagge

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge mit den Farben Grün-Weiß.

Gemeindepartnerschaften

Partnergemeinde ist Riffian im Passeiertal, Südtirol.[10]

Infrastruktur

Eine ÖPNV-Anbindung besteht mit den MVV-Buslinien 561 und 562.

Sehenswürdigkeiten

Inning St. Stephanus

In Inning am Holz und den dazugehörigen Ortsteilen stehen vier Kirchengebäude:

  • Pfarrkirche St. Stephanus in Inning am Holz, errichtet 1903/04. Am 6. April 1904 wurde die Kirche durch Erzbischof Franz Joseph von Stein geweiht.[11]
  • Filialkirche St. Maria in Adlberg, errichtet in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
  • Filialkirche St. Jakobus in Großwimpasing, errichtet um 1725
  • Filialkirche St. Georg in Ottering, errichtet 1703

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI