International Standard Musical Work Code
Zeichenfolge zur eindeutigen Kennzeichnung musikalischer Werke
From Wikipedia, the free encyclopedia
Geschichte
Die ISWC wurde von der Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs (CISAC) entwickelt, um die Verwertung der Rechte an Kompositionen an die Herausforderungen der Informationsgesellschaft anzupassen. Die erste ISWC-Nummer wurde 1995 für den Song Dancing Queen von ABBA vergeben (T-000000001-0).
Die Registrierung der ISWC wird in Deutschland von der GEMA, in Österreich von der AKM und in der Schweiz von der SUISA verwaltet.[1]
Format
- Buchstabe T
- 9 Ziffern
- 1 Prüfsummen-Ziffer
Berechnung der Prüfziffer
Mit
- : eine der neun Ziffern des Werkidentifikators (i=1 bis 9) von links nach rechts.
- : Prüfziffer.
Beispiel: T-034.524.680-C
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |
| 0 | 3 | 4 | 5 | 2 | 4 | 6 | 8 | 0 | |
| 0 | 6 | 12 | 20 | 10 | 24 | 42 | 64 | 0 |
ISWC-Kennungen werden üblicherweise in der Form T-123.456.789-C geschrieben. Die Gruppierung dient lediglich der besseren Lesbarkeit; die Zahlen enthalten keine Informationen über die Region, den Autor, den Verlag usw. des Werkes. Stattdessen werden sie schlicht der Reihe nach vergeben. Diese Trennzeichen sind nicht zwingend erforderlich, und andere Trennzeichen sind nicht zulässig.