Interstellar Mapping and Acceleration Probe

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Die Interstellar Mapping and Acceleration Probe (IMAP) ist eine Raumsonde der US-Raumfahrtbehörde NASA zur Erforschung der Heliosphäre. Beteiligt sind auch die Princeton University und die Johns Hopkins University.

IMAP vor dem Start

Der Sonde kreist 1,5 Millionen km von der Erde entfernt, in einem Lissajous-Orbit um den Lagrange-Punkt L1, innerhalb der Erdumlaufbahn synchron mit der Erde um die Sonne und untersucht Interaktionen zwischen dem Sonnenwind und dem interstellaren Medium.[1][2]

Instrumente und Messungen

Die Sonde trägt insgesamt zehn Messinstrumente.[3][4] Drei von diesen sollen Teilchen detektieren, die elektrisch neutral sind und damit nicht vom interplanetaren Magnetfeld abgelenkt werden. Andere Detektoren sollen Sonnenwind messen (Weltraumwetter) und wieder andere interstellaren Staub.

Weitere Informationen Instrument, gebaut von ...
Instrument gebaut von Beschreibung
IMAP-Lo University of New Hampshire[5] messen elektrisch neutrale Atome (ENAs), die am Rand der Heliosphäre entstehen, in drei Energiebereichen (niedrig, hoch, extrem hoch). IMAP-Lo vermisst auch neutrale Atome aus dem interstellaren Medium, die das Sonnensystem durchqueren.
IMAP-Hi
IMAP-Ultra Johns Hopkins University
MAG Magnetometer Magnetometer zum Studium des solaren Magnetfelds
SWE Solar Wind Electron instrument misst Elektronen im Sonnenwind
SWAPI Solar Wind And Pickup Ion messen Masse, Ladung und Energie von Ionen aus dem Sonnenwird und aus dem interstellaren Raum
CoDICE Compact Dual Ion Composition Experiment University of Texas at San Antonio[6]
HIT High-energy Ion Telescope
GLOWS GLObal Solar Wind Structure Zentrum für Weltraum­forschung der PAN[7][5] Photometer zur Messung von UV-Strahlung, die durch den Sonnenwind entsteht[7]
IDEX Interstellar Dust Experiment misst die Zusammensetzung von kosmischem Staub aus dem interstellaren Raum
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Missionsverlauf

Der Start erfolgte am 24. September 2025 mit einer Trägerrakete vom Typ Falcon 9. Am 10. Januar 2026 wurde der Lagrange-Punkt L1 erreicht.[2]

Einzelnachweise

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