Isabella Campestrini
österreichische Schauspielerin
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Isabella Campestrini (* 1996[1] in Wien[1]) ist eine österreichische Schauspielerin in Film, Fernsehen und Theater.
Leben und Ausbildung
Isabella Campestrini wurde 1996 in Wien geboren. Ihre professionelle Schauspielausbildung absolvierte sie an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz[1], an der sie 2020 ihren Abschluss erwarb.
Karriere
Isabella Campestrini steht seit 2018 regelmäßig auf der Bühne. Ihr erstes festgeführtes Engagement hatte sie am Landestheater Linz[1][2], wo sie 2018 als Herr Sumsemann in Peterchens Mondfahrt[2] debütierte. Es folgten 2019 Rollen in Der Verschwender[2] sowie 2020 die Titelrolle der Anna in der Uraufführung von Die Totenwacht. 2023 war sie dort erneut in zwei Produktionen zu sehen, darunter als Oskar in Rico, Oskar und der Diebstahlstein[2] und als Sammy Bodart in Wutschweiger[2].
Seit 2023 ist Campestrini zudem am Vorarlberger Landestheater[1][3] engagiert. Dort übernahm sie zunächst musikalische und klassische Rollen, darunter weibliche Solopartien in This Is (Not) America[3] sowie Ophelia, Gertrude und Laertes in Hamlet[3]. 2024 folgten mehrere Uraufführungen und Schauspielrollen, darunter Stromberger oder Bilder von allem, The Perfect Moment und Aus seinem Leben[3]. In der Spielzeit 2025 wirkte sie in Schmerzambulanz, Transit und der Performance Wetterfühlig[3] mit. 2026 übernahm sie eine Rolle in Die Frau vom Meer[3].
Parallel zu ihrer Theaterarbeit ist Campestrini seit 2003 auch im Film und Fernsehen präsent. Zu ihren frühen Arbeiten zählen Auswege (2003), Küss mich, Prinzessin! (2005) und Kebab mit Alles (2011). 2017 spielte sie in Ciao Chérie, gefolgt von einem Auftritt im Kinofilm L’Animale (2018). Im Fernsehen war sie unter anderem in SOKO Donau (2020), SOKO Linz (2022) sowie in mehreren Teilen der Reihe Der Wien-Krimi: Blind ermittelt (2022) zu sehen. 2023 wirkte sie im Fernsehfilm Heribert mit. Für 2026 ist ein Auftritt als Polizistin im Tatort: Gegen die Zeit[4] angekündigt.
Theater (Auswahl)
Landestheater Linz
- 2018: Peterchens Mondfahrt, als Herr Sumsemann (Regie: Swaantje Lena Kleff)
- 2019: Der Verschwender, als Christiane, Amalie (Regie: Georg Schmiedleitner)
- 2020: Die Totenwacht, als Anna (Regie: Sara Ostertag)
- 2023: Rico, Oskar und der Diebstahlstein, als Oskar (Regie: Tanja Regele)
- 2023: Wutschweiger, als Sammy Bodart (Regie: Jens Kerbel)
Vorarlberger Landestheater
- 2023: This Is (Not) America, als Gesang (weibliche Solopartien) (Regie: Oliver Rath)
- 2023: Hamlet, als Ophelia, Gertrude, Laertes (Regie: Lisa Maria Cerha)
- 2024: Stromberger oder Bilder von allem, als Schauspiel (Regie: Bérénice Hebenstreit)
- 2024: Amphitryon, als Charis (Regie: Angelika Zacek)
- 2024: The Perfect Moment, als Spiel/Schauspiel (Regie: Danielle Fend-Strahm)
- 2024: Aus seinem Leben, als Schauspiel (Regie: Stefan Otteni)
- 2025: Schmerzambulanz, als Schauspiel (Regie: Viola Köster)
- 2025: Transit, als Spiel (Regie: Stephanie Gräve)
- 2025: Wetterfühlig, als Performance (Regie: Bella Angora)
- 2026: Die Frau vom Meer, als Schauspiel (Regie: Danielle Fend-Strahm)
Filmografie (Auswahl)
- 2003: Küss mich, Prinzessin!
- 2003: Auswege (Fernsehfilm, 1 Folge)
- 2011: Kebab mit Alles
- 2017: Ciao Chérie
- 2018: L’Animale
- 2020: SOKO Donau (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2022: SOKO Linz (Fernsehserie, 1 Folge)
- 2022: Der Wien-Krimi: Blind ermittelt – Tod im Prater
- 2022: Der Wien-Krimi: Blind ermittelt – Die nackte Kaiserin
- 2023: Heribert
Hörspiele (Auswahl)
- 2008: Marie von Ebner-Eschenbach: Das Gemeindekind (2 UND 5-teilige Fassung) (Milada) – Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung – ORF/MDR)[5]
Auszeichnungen
- 2023: Nominierung für den Stella Award[1] für BAMBI in der Kategorie „Herausragende darstellerische Leistung“
Weblinks
- Isabella Campestrini bei IMDb
- Isabella Campestrini bei Filmmakers
- Isabella Campestrini bei Crew United