Jan Chojeński

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Jan Chojeński (* 1486 in Golejewko; † 1538 in Piotrków Trybunalski, Polen-Litauen) war Königlicher Sekretär, Senator und Großkronkanzler, von 1531 bis 1535 Bischof von Przemyśl, von 1535 bis 1537 Bischof von Płock und von 1537 bis 1538 Bischof von Krakau. Seine Familie war Teil der Wappengemeinschaft Doliwa.

Jan Chojeński

Leben

Jan Chojeński studierte die Rechte an der Universität in Siena, wo er den Doktortitel erwarb. Er war ein enger Vertrauter des polnischen Königspaares Sigismund des Alten und Bona Sforza, die er mehrfach am ungarischen Königshof und bei den Landtagen in Kleinpolen repräsentierte. Er war ein Gegner der Exekutionsbewegung und der Reformation. Er war ein Förderer der Humanisten Martin Cromer und Josephus Struthius, dessen Studien in Padua er finanzierte. An seinen Hof holte er bedeutende Humanisten, wie Stanislaus Hosius. Auf dem Sejm von 1538 in Piotrków Trybunalski verlangte er die Vertreibung der Juden aus der Krone des Königreichs Polen. Da er unmittelbar danach verstarb, wurde gemutmaßt, dass er vergiftet worden sein könnte. Er wurde unmittelbar hinter dem Hauptaltar der Wawel-Kathedrale beigesetzt. Seine Grabplatte befindet sich heute in der Jan-Olbracht-Kapelle.

Siehe auch

Literatur

  • Marceli Kosman, Między tronem a ołtarzem, Poznań, 2000, ISBN 83-7272-017-7 (polnisch).
  • Antoni Gąsiorowski, Polscy gwaranci traktatów z Krzyżakami XIV–XV wieku, w: Komunikaty Mazursko-Warmińskie nr 2-3, 1971, S. 258. (polnisch).
  • Piotr Nitecki, Biskupi Kościoła w Polsce w latach 965–1999. Słownik biograficzny, wyd. II, popr. i uzupeł., Warszawa 2000, k. 51. ISBN 83-211-1311-7 (polnisch).
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