Jan Riedel

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Jan Riedel (* 8. Juni 1982 in Borna) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit Juni 2025 Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Leben

Riedel machte sein Abitur am Gymnasium „Am Breiten Teich“ in Borna[1] und studierte danach zwischen 2003 und 2008 Lehramt für die Fächer Deutsch und Geschichte an der Universität Leipzig.[2] Er schloss das Studium mit dem zweiten Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab. Ab 2010 arbeitete Riedel als Lehrkraft am Gymnasium Stadtfeld in Wernigerode und ab 2011 am Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ in Halle (Saale).[3] Von 2015 bis 2025 war er Schulleiter des Lyonel-Feininger-Gymnasiums in Halle.[4] Von 2022 bis 2024 war er Vorsitzender der Expertenkommission zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Schulwesens in Sachsen-Anhalt.

Riedel lebt in Halle-Dölau, ist verheiratet und hat fünf Kinder.[5] Er ist Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.[6]

Politik

Riedel ist seit 2021 Mitglied der CDU.[1] Er ist seit 2024 Mitglied des Stadtrats von Halle, dem er von 2024 bis 2025 auch vorsaß.[7] Er ist darüber hinaus seit 2024 Mitglied im Aufsichtsrat des Zoos Halle.[8] Zuvor nahm er bereits von 2022 bis 2024 Aufgaben als sachkundiger Einwohner für die Bereiche Bildung und Soziales wahr.

Am 29. Juni 2025 entließ Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff die bisherige Bildungsministerin Eva Feußner und ernannte daraufhin Riedel zum Bildungsminister des Landes im Kabinett Haseloff III.[9] Auch im Kabinett Schulze hat er das Amt seit Anfang 2026 inne.[10]

Einzelnachweise

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