Janine Flock
österreichische Skeletonpilotin
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Janine Flock (* 25. Juli 1989 in Hall in Tirol) ist eine österreichische Skeletonpilotin. Die Heeressportlerin und Olympiasiegerin nahm viermal an Olympischen Winterspielen teil (Rang neun in Sotschi 2014, Rang vier in Pyeongchang 2018, Rang 10 in Peking 2022, Rang 1 in Cortina 2026), gewann dreimal den Skeleton-Weltcup, wurde 2016 Vize-Weltmeisterin und ist vierfache Europameisterin.
| Janine Flock | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 25. Juli 1989 (36 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Hall in Tirol, Österreich | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 175 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 63 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Heeressportlerin | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verein | Schlittensportverein Innsbruck[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Walter Hable | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im WC/EC/NAC/IC | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 14. Februar 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sportliche Karriere
Janine Flock stammt aus Rum. Sie begann 2004 mit dem Skeleton-Sport und gehört seit 2006 dem Nationalkader an. Anfänglich startete sie als einzige Österreicherin bei internationalen Wettbewerben.
Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2006 belegte sie den 22. Rang. Im November des Jahres gab sie ihr Debüt im Skeleton-Europacup. In Igls wurde sie 16. Im Jahr darauf konnte sie mit mehreren Top-Ten-Platzierungen im Europacup auf sich aufmerksam machen. Bestes Ergebnis war der zweite Platz hinter Jelena Judina beim zweiten Rennen der Saison 2007/08 in Winterberg. In der Gesamtwertung des Wettbewerbs wurde sie Fünfte. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Igls belegte sie den 14. Platz, bei ihrer ersten Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg den 22. In der Saison 2008/09 startete Flock im Skeleton-Intercontinentalcup, ohne jedoch häufiger nennenswerte Platzierungen zu erreichen.
Im Intercontinentalcup 2009/10 erreichte sie in Park City als Sechstplatzierte erstmals ein Top-Ten-Ergebnis. Zum Auftakt des Weltcup 2010/11 debütierte Flock in Whistler im Skeleton-Weltcup und wurde dort 13. In ihrem dritten Weltcuprennen in Park City wurde sie Achte. Auch in der Saison 2011/12 startete sie im Weltcup und erreichte als beste Platzierung erneut einen achten Rang.
In der Saison 2012/13 konnte Flock auf der Heimbahn in Igls ihre erste internationale Medaille feiern. Beim Weltcuprennen in Österreich, welches gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, gewann sie die Bronzemedaille und damit die erste EM-Medaille für Österreich im Frauenskeleton.
In der Olympiasaison 2013/14 gelangen Flock im Weltcup drei Podestplätze, sie wurde zweimal Zweite sowie einmal Dritte; in der Weltcupsamtwertung wurde sie Vierte. Bei der Skeleton-Europameisterschaft 2014 in Königssee gewann sie ihren ersten Europameistertitel. Als Mitglied des österreichischen Teams nahm Flock an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (Russland) teil und belegte den neunten Rang.
In den Weltcup 2014/15 startete Flock mit einem dritten Platz in Lake Placid; im Jänner 2015 konnte sie in St. Moritz ihren ersten Sieg im Weltcup feiern. Bei der Skeleton-Europameisterschaft 2015 gewann sie Silber ihre zweite EM-Medaille. Flock belegte insgesamt vier Podestplätze und gewann mach einem spannenden Saisonfinale in Sotschi erstmals die Gesamtwertung im Weltcup vor Vorjahressiegerin Elizabeth Yarnold sowie Tina Hermann. Yarnold gewann zwar fünf von acht Rennen, lief aber ab dem 2. Weltcup in Calgary, bei dem sie fehlte, einem Rückstand hinterher. Durch ihren vierten Platz in Sotschi gelang Flock mit 20 Punkten Vorsprung ihr erster Gesamtsieg. Bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2015 in Winterberg wurde Flock im Einzel Sechste, im Mannschaftswettbewerb Fünfte.
Die Saison 2015/16 war nach der Medaillenausbeute die bis dahin beste für Flock. Zwar reichte es mit nur zwei Podiumsplätzen im Weltcup nur für den sechsten Platz in der Weltcupgesamtwertung, dafür konnte sie aber in St. Moritz bei einem äußerst spannenden Wettbewerb ihren zweiten Europameistertitel feiern. Bei der anschließenden Weltmeisterschaft auf ihrer Heimbahn in Igls gewann sie Bronze mit dem Team und Silber im Einzel hinter Tina Hermann. Flock holte damit die erste Medaille für Österreich in einem Frauen-Rennen bei Skeleton-Weltmeisterschaften.
In der Weltcupsaion 2016/17 gelangen Flock insgesamt vier Podiumsplätze, darunter ihr dritten Weltcupsieg beim zweiten Rennen in Lake Placid. In der Weltcupgesamtwertung belegte sie den vierten Platz. Bei der Europameisterschaft 2017 gewann sie ihre dritte EM-Silbermedaille, während sie bei der Weltmeisterschaft nur den elften Platz belegte.

In der Olympiasaison 2017/18 siegte Flock zwar in zwei Weltcuprennen, es reichte dennoch nur zum sechsten Platz in der Weltcupgesamtwertung. Bei der Europameisterschaft 2018 im heimischen Igls gewann sie zum zweiten Mal EM-Bronze.
Als Teil des österreichischen Teams nahm sie im Februar 2018 an den XXIII. Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil und galt durchaus als Medaillenkandidatin. In einem äußerst spannenden Wettbewerb lag Flock nach dem ersten Wettkampftag mit nur zwei Hundertsteln Rückstand auf Jacqueline Lölling auf dem Silberrang.[2] Nach drei von vier Läufen lag sie sogar in Führung, fiel aber nach dem vierten Lauf mit der nur zehntbesten Zeit noch aus den Medaillenrängen heraus. Flock belegte mit 0,02 Sekunden Rückstand auf die Dritte Laura Deas den undankbaren vierten Platz.[3]
Die nacholympische Saison war für Flock letztlich von vielen Schwierigkeiten geprägt. Nach zwei Teilnahmen beim damals noch durchgeführten Intercontinentalcup in Igls und Winterberg ließ sie den Weltcupauftakt wegen Trainingsrückstand nach Rückenproblemen aus.[4] Darauf folgten vier Weltcuprennen, bei denen sie einmal Dritte wurde und den Heimweltcup in Igls gewann. Dieser wurde gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet und somit konnte am 18. Jänner 2019 Flock ihren dritten Europameistertitel feiern. Nach dem darauffolgenden Weltcup in St. Moritz musste sie die restlichen drei Weltcuprennen in Übersee wegen einer bakteriellen Infektion auslassen. Bis dahin lag Flock im Weltcup auf dem fünften Platz, zum Saisonende wurde daraus Platz 16.[5] Erst zur Weltmeisterschaft, die Anfang März 2019 im kanadischen Whistler stattfand, ging Flock wieder an den Start. Nach dem ersten Renntag lag sie noch auf dem sechsten Platz, erst im letzten Lauf, bei dem sie Rang 13 belegte, fiel Flock noch auf den neunten Platz zurück.
In ihrer zehnten Weltcupsaison 2019/20 stand Flock in sieben von acht Weltcupwettbewerben auf einem Podestplatz, ohne auch nur einen Weltcup gewinnen zu können. Die Saison war von einem Vierkampf zwischen Flock, den Deutschen Jaqueline Lölling und Tina Hermann sowie der Russin Elena Nikitina geprägt. Zwar lag Lölling, wenn auch zeitweise knapp, beständig in Führung, dahinter gab es aber immer wieder wechselnde Platzierungen. Duellierten sich zunächst nur Flock und Nikitina, lag Tina Hermann nach zwei Siegen in Königssee und St. Moritz vor dem Saisonabschluss in Sigulda plötzlich auf Rang zwei. Das Rennen in Lettland war an Dramatik kaum zu überbieten. Nach dem ersten Lauf lagen Flock und Lölling punktgleich mit nur vier Punkten Vorsprung vor Hermann auf dem ersten Platz. Erst die zweitschlechteste Zeit von Tina Hermann im zweiten Lauf ließ Hermann noch auf den vierten Rang in der Gesamtwertung abrutschen. Flock belegte letztlich Rang zwei in der Weltcupgesamtwertung. Darüber hinaus bedeutete der dritte Platz in Sigulda auch gleichzeitig die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften des Jahres 2020.
Den Saisonabschluss bildeten die Weltmeisterschaften im sächsischen Altenberg. Nach den Weltcupplatzierungen musste Flock zum Kreis der Favoritinnen gezählt werden. Allerdings prägte zunächst die Schweizerin Marina Gilardoni den Wettbewerb, da sie die ersten zwei Läufe gewann und auch nach dem dritten Lauf noch auf Goldkurs lag. Den Auftakt des zweiten Renntages hatte allerdings Flock gewonnen und schob sich damit auf den Bronzerang vor. Mit einer Fabelzeit im vierten Lauf fing Tina Hermann die Schweizerin Gilardoni jedoch noch ab und verteidigte ihren Titel vom Vorjahr. Flock gewann mit Bronze ihre dritte Weltmeisterschaftsmedaille.

In die stark von der COVID-19-Pandemie geprägte vorolympische Saison 2020/21 startete Flock mit Trainer Walter Stern. Diese Konstellation zeigte sofort Früchte, die Österreicherin fuhr bei allen Weltcupwettbewerben auf einen Podestplatz, drei der acht Wettbewerbe gewann sie. Allerdings ließen außer Tina Hermann alle Mitkonkurrentinnen mindestens ein Rennen aus, was aber den zweiten Weltcupgesamtsieg von Flock nicht schmälerte. Hinzu kam bei den Europameisterschaften in Winterberg in einem äußerst knappen Rennen mit Bronze eine weitere EM-Medaille. Bei den Weltmeisterschaften im sächsischen Altenberg zeigte Flock hingegen wie so oft Nerven. Auf der schwierig zu fahrenden Kunsteisbahn belegte sie nach dem ersten Lauf unter 24 Starterinnen nur den 17. Platz. Auch die anderen Läufe gelangen nicht viel besser, am Ende stand nur ein 16. Platz zu Buche. Im Mixed-Wettbewerb erreichte Flock zusammen mit Florian Auer unter neun Teams den sechsten Platz.
Die darauf folgende olympische Saison 2021/22 hatte mit den Europameisterschaften in St. Moritz und den olympischen Skeletonwettbewerben in Peking nur zwei Saisonhöhepunkte. In den weiterhin von der Pandemie geprägten Weltcuprennen lag die Niederländerin Kimberley Bos permanent in Führung, dahinter entspann sich aber zwischen Flock, Nikitina und Hermann ein spannender Dreikampf. Noch vor dem Saisonfinale in St. Moritz lag Flock auf dem vierten Platz. Durch zweistellige Platzierungen von Nikitina und Hermann rutschte die Österreicherin allerdings noch auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Darüber hinaus gewann sie mit Silber bei den Europameisterschaften in St. Moritz eine weitere EM-Medaille. Bei ihren dritten Olympischen Winterspielen zählte Flock zumindest zum erweiterten Favoritenkreis im Kampf um eine Olympiamedaille. Bei dem im Yanqing National Sliding Center ausgetragenen Wettbewerb war für Flock mit Rang 14 nach dem ersten Lauf die Hoffnung auf eine Medaille allerdings schon fast begraben. Nach dem ersten Wettkampftag wurde diese Tendenz schon zur Gewissheit. Auf die führende Australierin Jaclyn Narracott hatte Flock bereits über eine Sekunde Rückstand. Wenngleich der Auftakt am zweiten Wettkampftag mit Rang acht etwas besser lief, kam Flock nach vier Läufen mit fast zweieinhalb Sekunden Rückstand auf die Überraschungssiegerin Hannah Neise auf dem zehnten Platz ein.
In der nacholympischen Saison unterzog sich Flock im Spätsommer 2022 nach einem akuten Bandscheibenvorfall einer Operation. Durch die anschließende Rehabilitation kam für sie frühestens in der zweiten Saisonhälfte ein Weltcupstart infrage. Folgerichtig gab Flock erst Anfang Januar 2023 in Winterberg ihr Saisondebüt. Ihre Formkuve ging rasch nach oben und so konnte Flock bei den Europameisterschaften in Altenberg mit Silber ihre elfte EM-Medaille in Folge feiern. Bei den eine Woche später stattfindenden Weltmeisterschaften in St. Moritz bestätigte Flock ihre Form und belegte mit nur vier Hundertsteln Rückstand auf WM-Bronze den undankbaren vierten Platz. Bereits am 10. Februar 2023 folgte allerdings die Ernüchterung. Beim Heimweltcup in Igls zog sich Flock eine Fußverletzung zu und musste danach die Saison vorzeitig beenden.


Auch der Start in die Weltcupsaison 2023/24 war von Verletzungspech geprägt. Zwar ging Flock beim ersten Weltcup in Yanqing an den Start, danach musste sie aber wegen eines Nasenbeinbruchs auf den Start beim zweiten Weltcup in La Plagne verzichten. Im Weltcup belegte Flock immer Platzierungen in den Top Ten, ohne einen Podestplatz zu gewinnen. Dies bedeutete am Ende Rang vier in der Weltcupgesamtwertung. Bei den Europameisterschaften im lettischen Sigulda ergab sich ein ungewohntes Bild. Erstmals seit 2013 belegte Flock keinen Podestplatz. Lag sie nach dem ersten Lauf noch auf Rang zwei, rutsche sie durch die nur achtschnellste Zeit im zweiten Lauf mit nur drei Hundertstel Rückstand aus den Medaillenrängen und belegte den vierten Platz. Bei den Weltmeisterschaften im sauerländischen Winterberg verpasste Flock in der Einzelkonkurrenz spätestens nach dem zweiten Lauf (Platz 20) die Chance auf eine gute Platzierung. Nach einem etwas besseren zweiten Tag stand am Ende Platz zwölf zu Buche. Im Mixed-Wettbewerb belegte sie zusammen mit Samuel Maier unter 18 Teams den achten Platz.
Nach dieser eher etwas durchwachsenen Saison sollte die Saison 2024/25 für die zum Saisonstart nun 35-jährige Flock eine der erfolgreichsten ihrer sportlichen Laufbahn werden. Außer beim dritten Weltcup in Yanqing (Platz 12) belegt die Österreicherin immer einen Podestplatz, die letzten drei Weltcups gewann Flock. Da der letzte Weltcup in Lillehammer gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurde, gewann Flock ihren fünften Europameistertitel. Die Weltcupgesamtwertung gewann Flock zum dritten Mal. Bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid zeigte Flock am ersten Wettbewerbstag das fast schon gewohnte Bild. Mit Rang zehn waren die Medaillenträume bereits wie so oft in weiter Ferne. Erst durch die zweitschnellste Zeit im vierten Lauf konnte sie mit Rang fünf noch ein passables Ergebnis erzielen. Im Mixed-Wettbewerb belegte sie mit Samuel Maier den neunten Platz.
In der Olympiasaison 2025/26 konnte die 36-Jährige im erstmals ausgetragenen Mixed-Weltcup beim Auftakt im November 2025 auf der olympischen Eisbahn in Cortina d’Ampezzo zusammen mit Samuel Maier mit Rang drei einen Podestplatz erzielen.[6] Im Februar 2026 nahm Flock mit dem 115-köpfigen österreichischen Team bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo zum vierten Mal an Olympischen Spielen teil.[7] Im Einzel lag sie ab dem ersten der vier Läufe in Führung und gewann am 14. Februar die Goldmedaille.[8]
Privates
Janine Flock trainiert im Olympiazentrum Campus Sport Tirol Innsbruck. Als Heeressportlerin trägt sie derzeit den Dienstgrad Zugsführer.[9]
Sie präsentierte sich in der März-Ausgabe 2022 (Olympia-Ausgabe) des deutschen Playboy wie auch die deutsche Bobfahrerin Lisa Buckwitz mit einer Akt-Fotostrecke.[10]
Platzierungen nach Saison
Weltcupsiege
| Nr. | Datum | Ort | Bahn |
|---|---|---|---|
| 1. | 23. Jan. 2015 | Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina | |
| 2. | 5. Feb. 2016 | Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina | |
| 3. | 17. Dez. 2016 | Olympia-Bobbahn Mount Van Hoevenberg | |
| 4. | 9. Nov. 2017 | Olympia-Bobbahn Mount Van Hoevenberg | |
| 5. | 12. Jan. 2018 | Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina | |
| 6. | 18. Jan. 2019 | Olympia Eiskanal Igls | |
| 7. | 20. Nov. 2020 | Rodelbahn Sigulda | |
| 8. | 27. Nov. 2020 | Rodelbahn Sigulda | |
| 9. | 18. Dez. 2020 | Olympia Eiskanal Igls | |
| 10. | 31. Dez. 2021 | Rodelbahn Sigulda | |
| 11. | 3. Jan. 2025 | Veltins-Eisarena | |
| 12. | 10. Jan. 2025 | Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina | |
| 13. | 7. Feb. 2025 | Lillehammer Olympiske Bob- og Akebane | |
| 14. | 12. Dez. 2025 | Olympiske Bob- og Akebane | |
| 15. | 2. Jan. 2026 | Veltins-Eisarena |
Weblinks
- Janine Flock in der Datenbank der International Bobsleigh & Skeleton Federation
- Janine Flock in der Datenbank des Internationalen Olympischen Komitees (englisch)
- Janine Flock in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Janine Flock in der Datenbank von The-Sports.org (englisch)
- Persönliche Website von Janine Flock