Jared Bernstein

US-amerikanischer Ökonom From Wikipedia, the free encyclopedia

Jared Bernstein (* 26. Dezember 1955) ist ein US-amerikanischer Ökonom sowie Politiker der Demokratischen Partei. Er war während der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden (2021 bis 2025) Mitglied im Council of Economic Advisers und wurde im Juni 2023 zu dessen Vorsitzendem gewählt.[1] Am 10. Juli 2023 legte er den Amtseid ab[2][3] und führte das Gremium bis zum Ende von Bidens Amtszeit 2025. Von Dezember 2008 bis 2011 war er Chief Economist and Economic Policy Advisor unter US-Präsident Barack Obama sowie Leiter der Middle Class Task Force.[4]

Jared Bernstein

Bernstein hat den Grad eines Ph.D. in Social Welfare an der Columbia University erworben.[5] 1992 wurde er Mitarbeiter des Economic Policy Institute. 1995 bis 1996 diente er als Deputy Chief Economist im Department of Labor unter Robert B. Reich. Nach seiner Tätigkeit im CEA ist er als Senior Fellow beim Center on Budget and Policy Priorities tätig.[6]

Als Wirtschaftsforscher beschäftigte Bernstein sich mit solchen Einzelaspekten der US-Volkswirtschaft wie Ungleichheit, Soziale Mobilität, Niedriglöhnen[7], Wirtschaftspolitik der US-Bundesregierung[8] sowie der Bundesstaaten einschließlich internationaler Vergleiche.

Er ist über acht Auflagen hinweg Mitautor von The State of Working America.[9] Er veröffentlichte Beiträge in der New York Times, Washington Post und The American Prospect sowie Beiträge für den Rundfunksender CNBC.[10]

Seine letzten Bücher sind betitelt All Together Now: Common Sense for a Fair Economy (2006, ISBN 978-1-57675-387-3)[11] und Crunch: Why Do I Feel So Squeezed? (And Other Unsolved Economic Mysteries) (2008, ISBN 978-1-57675-477-1).[12]

Einzelnachweise

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