Jasmin Repeša
kroatischer Basketballtrainer
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Jasmin Repeša (* 1. Juni 1961 in Čapljina, Jugoslawien) ist ein bosnisch-kroatischer Basketballtrainer.
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 1. Juni 1961 (64 Jahre und 290 Tage) | |
| Geburtsort | Čapljina, Jugoslawien | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1978–1988 | ||
| Vereine als Trainer | ||
| 1995–1997 1997–2000 2000–2001 2001 2001–2002 2002–2006 2006–2008 2010–2011 2011–2012 2012–2013 2013–2015 2015–2017 2018–2019 2020–2021 2021 2022–2023 2024–2025 | ||
| Nationalmannschaft als Trainer | ||
| 2006–2009 2012–2015 2018 | ||
Werdegang
Repeša ist Bosniake. Von seiner Jugend an und bis zum Schluss seiner Sportlerkarriere war er Basketballspieler des bosnisch-herzegowinischen Basketballvereins Borac Čapljina. Dort gehörten Teoman Alibegović und Zoran Savić zu seinen Mannschaftskameraden.[1]
Als Basketballtrainer war er zunächst für die zweite Mannschaft von Cibona Zagreb verantwortlich, von 1995 bis 1997 betreute er dann Cibonas Profimannschaft. In Zagreb förderte er Spieler wie Gordan Giriček und Slaven Rimac. Er wurde mit der Mannschaft zweimal Staatsmeister.[1]
1997 wechselte Repeša in die türkische Basketballliga und wurde Trainer von Tofaş Bursa. Dort blieb er bis zum Jahr 2000. Auch mit Bursa gewann er zwei Meistertitel. Im Jahre 2001 erfolgte eine kurze Trainerstation in der polnischen Liga bei Śląsk Wrocław, jedoch kehrte er kurz darauf in die kroatische Basketballliga zu Cibona Zagreb zurück und blieb dort bis 2002 Vereinstrainer. Erneut führte Repeša Cibona zum Gewinn der Meisterschaft.[1]
Im Jahre 2002 wechselte er in die italienische Basketballliga und war von 2002 an bis 2006 Trainer von Fortitudo Bologna. 2005 wurde er italienischer Meister. 2004 stand Repeša mit der Mannschaft im Endspiel der Euroleague, das gegen Maccabi Tel Aviv verloren wurde. In Bologna entwickelten sich unter seiner Leitung seinerzeit junge Spieler wie Stefano Mancinelli, Marco Belinelli und Erazem Lorbek weiter.[1]
Von 2006 bis Dezember 2008 leitete er die Mannschaft von Lottomatica Roma sowie von Januar 2010 bis Juni 2011 jene von Benetton Treviso. 2016 führte Repeša Olimpia Mailand zum Gewinn der italienischen Meisterschaft, 2016 und 2017 siegte man ebenfalls im Pokalwettbewerb. Im Mai 2021 kündigte er in Pesaro, um zu Fortitudo Bologna zurückzukehren, in der Vorbereitung auf die Saison 2021/22 kam es aber bereits wieder zur Trennung. Im Juni 2022 einigte sich Repeša mit Pesaro auf einen neuen Vertrag, der auf drei Jahre ausgelegt war. Dieser wurde im Juli 2023 vorzeitig beendet.[1]
Im Sommer 2024 wurde er Cheftrainer des ambitionierten italienischen Erstligaaufsteigers Trapani Shark.[1]
Nationalmannschaft
Repeša war 1995 Assistenztrainer der kroatischen Basketballnationalmannschaft und von Anfang 2006 bis Ende 2009[2] sowie von 2012 bis 2015 Cheftrainer der Auswahl. Bei der EM 2007 und bei den Olympischen Sommerspielen 2008 erreichte er mit Kroatien jeweils den sechsten Platz.[1] Er hatte 2018 das Amt des Nationaltrainers von Bosnien-Herzegowina inne. Im Sommer 2023 trat Repeša das Amt des Sportlichen Leiters der kroatischen Nationalmannschaft an.[1]
Erfolge als Cheftrainer
- Kroatischer Meister
1995/96, 1996/97, 2001/02, 2011/12 mit Cibona Zagreb; 2013/14, 2014/15 mit KK Cedevita
- Türkischer Meister
1998/99, 1999/00 mit Tofaş Bursa
- Italienischer Meister
2004/05 mit Fortitudo Bologna, 2015/16 mit Olimpia Mailand
- Italienischer Pokalsieger
2016 und 2017 mit Olimpia Mailand
- Kroatischer Pokalsieger
1996, 2002 mit Cibona Zagreb; 2014, 2015 mit KK Cedevita
- Türkischer Pokalsieger
1999/00 mit Tofaş Bursa
- Türkischer Präsidenten-Cup
1999 mit Tofaş Bursa
- Kroatische Nationalmannschaft
Gewinn der Bronzemedaille 1995
