Jean Sablon

französischer Sänger From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Sablon, der unter der Bezeichnung „Le Bing“ als der französische Bing Crosby galt, interpretierte unter anderem Kompositionen von Mireille Hartuch und trat in Konzertsälen wie dem Olympia in Paris auf. Er machte 1934 Aufnahmen mit Éliane de Creus und Django Reinhardt und war 1935 der erste französische Sänger, der auf der Bühne mit einem Mikrophon auftrat. Sablon integrierte den amerikanischen Swing in das französische Chanson;[1] dazu arbeitete er mit Alec Siniavine und Django Reinhardt zusammen.

Zu seinen bekanntesten Werken gehört die Interpretation des Liedes J’attendrai (deutsch: „Ich werde warten“, Text: Louis Poterat 1939; Original [italienisch] Musik: Dino Olivieri, Text: Nino Rastelli) neben denen von Tino Rossi und Rina Ketty, im deutschsprachigen Raum bekannt als Komm zurück, in mehreren Versionen gesungen von Rudi Schuricke und dem Schuricke-Terzett.

In dem zweisprachig gedrehten Film Kopfüber ins Glück von 1930 hatte er in der französischen Version eine kleinere Rolle inne.

Während 1946–1947 erschien Sablon auf dem Columbia-Broadcasting-System-Funknetz mit der Jean Sablon Show. Er wurde von dem Akkordeonisten John Serry senior und einem Orchester unter der Leitung von Paul Baron begleitet.[2][3][4]

Literatur

  • Will Friedwald: Swinging Voices of America – Ein Kompendium großer Stimmen. Hannibal, St. Andrä-Wördern 1992, ISBN 3-85445-075-3.
Commons: Jean Sablon – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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