Jochem Jourdan

deutscher Architekt und Landschaftsplaner From Wikipedia, the free encyclopedia

Werdegang

Jochem Jourdan studierte an der Technischen Hochschule Darmstadt u. a. bei Theo Pabst, Karl Gruber, Max Guther und Hans Gerhard Evers[2] Architektur und legte 1965 bei Ernst Neufert die Diplom-Hauptprüfung ab. Er war wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Rolf Romero. Danach gründete er 1970 in Darmstadt mit seinem Partner Bernhard Müller die Projektgruppe Architektur und Städtebau (PAS). 1978 wurde ein zweites Büro in Kassel eröffnet. Seit 1980 ist der Bürositz in Frankfurt am Main, wo in den Folgejahren zahlreiche Stadtplanungsprojekte sowie Hochbauprojekte im Verwaltungs-, Industrie-, Wohn- und Kulturbau verwirklicht wurden.[3]

Bauen im historischen Bestand zählt zu Jourdans Kernkompetenzen. Als bedeutendes Werk gilt der Komplex der ehemaligen Landeszentralbank Hessen an der Taunusanlage in Frankfurt, welcher heute die Filiale Frankfurt am Main der Bundesbank beherbergt.[4]

Lehrtätigkeit

Jourdan war von 1980 bis 2002 Universitätsprofessor für Entwerfen, Bauerhaltung und Denkmalpflege an der Gesamthochschule Kassel.[5]

Mitgliedschaften

Er ist Mitglied im Deutschen Werkbund DWB, im Bund Deutscher Architekten BDA, im Architekten- und Ingenieurverein AIV und in der Vereinigung für Stad-, Regional- und Landesplaner SRL. Er wohnt in Dreieich.

Bauten (Auswahl)

Westfassade des Neuen Schlosses, Höchst
Rathaus in Wenden/Sauerland (1989 erbaut, Foto: 2009)
Heizkraftwerk Berlin-Mitte (2006)
Postmoderne Stadthäuser in der Frankfurter Saalgasse, 2007

Ehrungen und Preise

Städtebauliche Studien

Literatur

  • Allgemeines Künstlerlexikon online

Einzelnachweise

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