Jochen Schöps

deutscher Volleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Jochen Schöps (* 8. Oktober 1983 in Villingen-Schwenningen) ist ein deutscher Volleyball-Nationalspieler.

Schnelle Fakten Porträt, Vereine ...
Jochen Schöps
Jochen Schöps (2012)
2012 in Rzeszów
Porträt
Geburtsdatum 8. Oktober 1983
Geburtsort Villingen-Schwenningen, Deutschland
Größe 2,00 m
Position Diagonal
Vereine


2001–2002
2002–2003
2003–2007
2007–2012
2012–2018
2018–2019
2019–2020
2020–2022
seit 2022
TG Schwenningen
VC Offenburg
Volleyball-Internat Frankfurt
VC Olympia Berlin
VfB Friedrichshafen
VK Iskra Odinzowo
Asseco Resovia Rzeszów
Stade Poitevin Volley-Ball
Police SC Katar
United Volleys Frankfurt
SSG Langen
Nationalmannschaft
bis 2002
318 mal für die
Jugend-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2003
2004–2007
2005–2007
2006
2007
2007
2008
2009
2009
2010
2012
2012
2013
2013
2014
2015
2015
2015
2021
EM-Siebter
DVV-Pokalsieger
Deutscher Meister
WM-Neunter
Champions-League-Sieger
EM-Fünfter
Olympianeunter
Europaliga-Sieger
EM-Sechster
WM-Achter
Weltliga-Fünfter
Olympiafünfter
polnischer Meister
EM-Sechster
WM-Bronze
polnischer Meister
Champions-League-Zweiter
Gold Europaspiele
DVV-Pokalsieger
Stand: 21. Juli 2023
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Karriere

Schöps begann seine Karriere bei der TG Schwenningen, dem Verein seiner Heimatstadt. Über den VC Offenburg kam er ins Volleyball-Internat Frankfurt. Anschließend spielte er beim VC Olympia Berlin, ehe er 2003 zum Bundesligisten VfB Friedrichshafen wechselte. Ein Jahr zuvor war er erstmals in der A-Nationalmannschaft eingesetzt worden, mit der er an der EM 2003 in Deutschland teilnahm. 2004 gewann er mit dem VfB den DVV-Pokal. In den nächsten beiden Jahren holte er zweimal das Double. Seine Teilnahme an der WM 2006 in Japan war zunächst aus gesundheitlichen Gründen gefährdet, aber am Ende erreichte er mit der Nationalmannschaft den neunten Platz. Im Jahr 2007 gewann er mit dem VfB Friedrichshafen neben dem nationalen Double auch die Champions League. Er wurde zum wertvollsten Spieler der Champions-League-Endrunde und zu Deutschlands Volleyballer des Jahres gewählt. Anschließend wechselte er in die russische Superliga zum VK Iskra Odinzowo.[1] Bei der EM 2007 in seiner neuen sportlichen Heimat wurde er mit der DVV-Auswahl Fünfter und bei den Olympischen Spielen in Peking im August 2008 erreichte er den neunten Platz. 2009 wurde Jochen Schöps zum dritten Mal in Folge zum Volleyballer des Jahres gewählt. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 erreichte er mit der Nationalmannschaft den fünften Platz. Danach wechselte Schöps zum polnischen Verein Asseco Resovia Rzeszów, mit dem er 2013 nationaler Meister wurde. 2014 gewann er mit der deutschen Mannschaft bei der WM in Polen die Bronzemedaille. Mit Rzeszów gewann Schöps 2015 erneut die polnische Meisterschaft und wurde dabei zum MVP der Liga gewählt. Außerdem erreichte er das Endspiel in der Champions-League. Mit der Nationalmannschaft gewann Schöps bei den Europaspielen in Baku die Goldmedaille.

Bei einem Sturz in einem rumänischen Hotel zog sich Schöps im November 2015 eine Schultereckgelenksverrenkung zu und fiel dadurch mehrere Monate aus.[2] 2018 beendete Schöps seine Nationalmannschaftskarriere und wechselte zum französischen Klub Stade Poitevin Volley-Ball.[3] Bis Dezember 2019 spielte er bei Police SC in Katar.[4] Ende Januar 2020 wechselte er zu den United Volleys Frankfurt[5], mit denen er 2021 den DVV-Pokal gewann.

Nach dem Rückzug der United Volleys 2022 spielt Schöps beim Drittligisten SSG Langen, davon 2024/25 sogar in der 2. Bundesliga. Parallel dazu ist Schöps auch Co-Trainer, seit 2023 bei der deutschen Junioren-Nationalmannschaft, seit 2024 bei der SSG Langen und seit Februar 2026 beim Frauen-Bundesligisten 1. VC Wiesbaden.

Commons: Jochen Schöps – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Profil bei der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL)
  • Profil beim europäischen Volleyballverband CEV (englisch)
  • Jochen Schöps in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
  • Profil bei der polnischen Plusliga (polnisch)
  • Profil bei Volleybox
  • Ranglisten: 2003 (PDF; 376 kB) – 2004 (PDF; 166 kB) – 2005 (PDF; 224 kB) – 2006 (PDF; 82 kB) – 2007 (PDF; 301 kB)

Einzelnachweise

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