Johannes Nebe

deutscher Generalmajor des Heeres der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Johannes Hans Nebe (* 19. Januar 1934 in Halle (Saale); † 17. Januar 1993 in Dillenburg) war ein Generalmajor des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Nebe trat 1954 in den Bundesgrenzschutz ein. 1956 wurde er in die Bundeswehr übernommen.

Von 1965 bis 1967 absolvierte Nebe als Angehöriger der Infanterie den 8. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[1] 1975 wurde er zum Oberst befördert.

Von 1979 bis März 1983 war Nebe Brigadekommandeur der Panzergrenadierbrigade 4 in Göttingen,[2.1] wo er 1982 zum Brigadegeneral ernannt wurde. Anschließend war er bis März 1986 Stabsabteilungsleiter VI (Planung) im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung auf der Hardthöhe in Bonn.[2.2] Im folgte der spätere Generalinspekteur der Bundeswehr, Klaus Naumann. Von April 1986 bis Ende 1992 war Nebe, als Nachfolger von Götz Mayer, Deutscher Bevollmächtigter beim Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte in Deutschland in Baden-Baden,[2.3] was mit der Ernennung zum Generalmajor einherging. Seine Dienstzeit endete mit Ablauf des Jahres 1992.[3] Er starb nur 17 Tage später, zwei Tage vor seinem 59. Geburtstag.

1989 wurde Nebe mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.[4]

Nebe war verheiratet.

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1999 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 3, Laegeler – Quiel. Biblio-Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 978-3-7648-2382-5, S. 363.

Einzelnachweise

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