Journal of Unsolved Questions
wissenschaftliche Fachzeitschrift, die Nullresultate veröffentlicht
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Das Journal of Unsolved Questions, kurz JUnQ, ist eine begutachtete zugangsoffene wissenschaftliche Fachzeitschrift, die Nullresultate aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachbereichen veröffentlicht.[1][2] Sie erscheint halbjährlich und hat ihren Sitz in Mainz.
| Journal of Unsolved Questions | |
|---|---|
| Beschreibung | wissenschaftliche Zeitschrift, die Nullresultate veröffentlicht |
| Fachgebiet | Multidisziplinär |
| Sprache | Englisch |
| Hauptsitz | Mainz |
| Erstausgabe | 1. Januar 2011 |
| Erscheinungsweise | halbjährlich |
| Chefredakteur | Thomas D. Kühne |
| Herausgeberin | Tatjana Dänzer |
| Weblink | junq.info |
| Artikelarchiv | junq.info |
| ISSN (Print) | 2192-0745 |
| ISSN (online) | 2192-0753 |
Geschichte
Negative Resultate und Nullresultate werden oft nicht von wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, was dazu führt, dass andere Wissenschaftler die Arbeit ihrer Kollegen wiederholen. Um diesen Publikationsbias auszugleichen und Nullresultate öffentlich zugänglich zu machen, haben Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2011 das Journal of Unsolved Questions gegründet.[3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13]
Literatur
- David Huesmann: Science Never Fails! In: ChemistryViews. 2013, doi:10.1002/chemv.201300125.
- David Huesmann, Andreas Neidlinger, Nicola Reusch: Vom Gewinn des Scheiterns. In: Nachrichten aus der Chemie. Band 63, Nr. 4, 2015, S. 427–428, doi:10.1002/nadc.201590123.
- Kevin Machel: Es ist auch Gold, was nicht glänzt. In: Bunsen-Magazin. Band 23, Nr. 3, 2021, S. 130–132, doi:10.26125/v9ya-c595.
- Thomas D. Kühne: Minus mal minus gibt plus - Warum Wissenschaftler negative Ergebnisse publizieren sollten. In: Forschung und Lehre. Band 27, Nr. 3, 2020, S. 212–213.