Joya Misra

US-amerikanische Soziologin From Wikipedia, the free encyclopedia

Joya Misra (* 1967[1]) ist eine US-amerikanische Soziologin und Professorin für Soziologie und Public Policy an der University of Massachusetts Amherst.[2] 2024 amtierte sie als Präsidentin der American Sociological Association (ASA).[3]

Werdegang

Im Alter von neun Jahren zog Misra mit ihren Eltern von Ohio nach Shreveport in Louisiana, wo ihre Familie eine der wenigen Einwandererfamilien war.[4] Ihr Vater war Medizinprofessor uns stammte aus einer armen Familie in Indien, die Mutter kam aus der Schweiz. Misra besuchte für ein Jahr das Rhodes College in Memphis und wechselte anschließend zum Centenary College of Louisiana, wo sie 1988 ihr Bachelor-Examen (Religionswissenschaft) machte. Dann wechselte sie an die Emory University, wo sie 1991 das Master-Examen (Soziologie) ablegte und 1994 zur Ph.D. promoviert wurde. Anschließend war sie fünf Jahre Assistant Professor an der University of Georgia und ging dann an die University of Massachusetts Amherst, wo alle akademischen Karriereschritte bis zum Distinguished Professor (2024) folgten.

Misra gehörte zu den ersten, die rassismuskritische und feministische Theorien in die von weißen Männern beherrschte Mainstream-Soziologie integrierten.

Schriften (Auswahl)

  • Gendered lives, sexual beings. A feminist anthology. SAGE, Los Angeles 2018, ISBN 978-1-506-32934-5 (mit anderen).
  • Walking mannequins. How race and gender inequalities shape retail clothing work. University of California Press, Oakland 2022, ISBN 978-0-520-38464-4 (mit Kyla Walters).

Einzelnachweise

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