Ju Sobing

deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Künstlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Ihre Schulzeit verbrachte Sobing in Hameln. Sie studierte Bildende Kunst in Hannover, München und Stockholm und verbrachte weitere Studienaufenthalte in Brandenburg, Italien und Südamerika. Sie nahm in Dresden eine Gasthörerschaft bei Reinemer und einen Meisterkurs bei Rolf Thiele in Bremen wahr. Zudem absolvierte sie einen Kurs „Kunst+Natur – Landart“ bei Werner Henkel in Bremen.

Ab 1989 war Sobing als freischaffende Künstlerin und Schriftstellerin tätig. Ihre Werke wurden vor allem im deutschen Bundesgebiet ausgestellt. Schwerpunkt ihrer Arbeiten waren Collagen, Grafik, Installationen und Landart, aber auch Glaubensinhalte, Interaktionen von Figuren, Mensch und Gesellschaft sowie Untersuchungen der Farbe Rot. Ihre Poesie veröffentlicht Sobing sowohl monographisch als auch in Anthologien und Zeitschriften.

Sobing war Mitglied im BBK/Sächsischen Künstlerbund und der Unabhängigen SchriftstellerASSOziation Dresden. Von 1997 bis 2008 nahm sie die Projektleitung der jährlichen Kunst-Woche Lietzen wahr. Sie war ferner Gründungsmitglied der Gruppe WO 02.

Sobing war verheiratet und hatte zwei Kinder; sie wohnte in Radebeul und Sorbolongo/Italien.

Preise und Stipendien

  • Ehrenpreis des Gerhart-Hauptmann-Museums in Jagniątków, Polen für Lyrik
  • Premio Vainer Sassoferrato/Italien, 1992
  • Preis der Bundesakademie Wolfenbüttel, 2007
  • Stipendium der Kulturstiftung Sachsen für Literatur im Gerhart-Hauptmann-Haus Agnetendorf/Polen, 2008

Werke

  • „Ausgesetzt den Stürmen“, Lyrik, Hellerau-Verlag, Dresden, 1998 (Hg. Norbert Weiß)
  • „Meine tägliche Sintflut“, Lyrik und Zeichnungen, SCHEUNE-Verlag, Dresden, 2001
  • "Auf den Wegen ging ich in ihrer verwehten Spur", Notschriften, 2012

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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