Judith Baumann
Schweizer Köchin
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Werdegang
Baumann ist autodidaktische Köchin[3] und kochte von 1987 bis 2008[4][5] im Bergrestaurant La Pinte des Mossettes in Cerniat auf fast 1000 Meter Höhe.[6] Sie sammelte wilde Kräuter und Pflanzen in der Umgebung, mit denen sie kochte;[6] so verwendete sie Bestandteile wie Heu-Brot, Melilot-Tarte, Tannenknospe oder Bärlauch.[6]
Sie war die erste mit einem Michelinstern ausgezeichnete Frau in der Schweiz und 1997 Köchin des Jahres von Gault-Millau Schweiz.[3][7] Auch nachdem sie 2008 das Restaurant verlassen hatte, kam sie manchmal zum Kräutersammeln an den Ort zurück.[4]
2025 ist sie Ernährungsberaterin des Ming Shan Taoist Center in Bullet.[3][8]
Das Restaurant La Pinte des Mossettes ist seit 2017 wieder mit einem Michelinstern ausgezeichnet.[9]
Auszeichnungen
- Ein Michelinstern für das Restaurant La Pinte des Mossettes in Cerniat
- 1997: Koch des Jahres von Gault-Millau Schweiz
Publikationen
- Saveurs sauvages de la Gruyère. Recettes culinaires de la Pinte des Mossettes. Éditions de l’Aire, 1994, ISBN 978-2-88108-348-8.
- mit Jean-Bernard Fasel: Un monde de saveurs. La Pinte des Mossettes, La Valsainte. Éditions Favre, 2003, ISBN 978-2828907495.
- Histoires de bénichon à la Pinte des Mossettes. 2005, ISBN 978-2-8399-0093-5.[10]
Weblinks
- Véronique Zbinden: Judith Baumann, la cuisine du yin et du yang. In: Le Temps. 8. November 2019 (Judith Baumann im Ming Shan Taoist Center; französisch)
- Marc David: La nature au menu. In: L’illustré. 14. Juni 2019 (mit Foto ihres ehemaligen Restaurants La Pinte des Mossettes)