Julien Prosser

australischer Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Julien Prosser (* 11. Juni 1972 in Bunbury) ist ein ehemaliger australischer Beachvolleyballspieler. Er wurde von 1990 bis 2003 insgesamt elfmal Meister seines Heimatlandes im Sand.[1]

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Julien „Thunder“ Prosser
Porträt
Geburtstag 11. Juni 1972
Geburtsort Bunbury, Australien
Größe 1,93 m
Partner 1990–1995 Andrew Burdin
1995–2002 Lee Zahner
2003–2004 Mark Williams
2005–2006 Brett Richardson
Erfolge
1990–1993 Australischer Meister
1996 – Olympia-Neunter
1996–2000 Australischer Meister
2000 – Olympia-Neunter
2002–2003 Australischer Meister
2004 – Australischer Vizemeister
2004 – Olympia-Vierter
(Stand: 20. Juni 2024)
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Karriere

Prosser spielte 1990 seine ersten internationalen Turniere mit Andrew Burdin. Die beiden erreichten bei FIVB-Turnieren einen dritten Rang in Yokohama sowie vierte Plätze in Sydney, Enoshima und bei den Goodwill Games 1994 in Sankt Petersburg. Von 1990 bis 1993 hatten sie darüber hinaus viermal die australische Meisterschaft gewonnen.[1]

1995 kam Prosser mit seinem langjährigen Partner Lee Zahner zusammen. Im olympischen Turnier 1996 wurden Prosser/Zahner Neunte. Den gleichen Rang belegten sie im folgenden Jahr bei der Weltmeisterschaft in Los Angeles. Noch besser verlief die WM 1999 in Marseille, wo die Australier nur knapp den Einzug ins Halbfinale verpassten. Im Jahr 2000 wurden sie bei den Spielen in Sydney vor eigenem Publikum wieder Olympia-Neunte, da sie im Achtelfinale den Schweizer Brüdern Martin und Paul Laciga unterlagen. Bei der Weltmeisterschaft 2001 wurden sie Sieger ihrer Vorrundengruppe und bezwangen in der ersten Hauptrunde das deutsche Duo Ahmann/Hager, ehe sie sich im Achtelfinale den Brasilianern Emanuel/Tande geschlagen geben mussten. Nachdem sie insgesamt sechsmal gemeinsam die Landesmeisterschaft gewonnen hatten,[1] trennten sich Ende 2002 sich ihre Wege.

Prosser trat in den nächsten beiden Jahren mit Mark Williams an und wurde mit ihm gleich australischer Meister. Es war der elfte und letzte Landesmeistertitel seiner Karriere.[1] Die beiden erreichten bei der WM 2003 wieder das Achtelfinale, wo es eine Niederlage gegen die Schweizer Heuscher/Kobel gab. In der folgenden Saison standen die Australier noch einmal im Finale des höchsten Wettbewerbs auf nationaler Ebene.[2] 2004 in Athen spielte Prosser sein drittes olympisches Turnier und erreichte mit Williams das Spiel um Bronze, das die Australier mit 13:15 im Tiebreak gegen Heuscher/Kobel verloren, denen sie bereits in der Vorrunde unterlegen waren.

2005 stand der in Western Australia geborene Athlet noch einmal im Finale seines Heimatlandes, diesmal mit dem Schweizer Sascha Heyer.[3] Anschließend bildete er ein neues Duo mit Brett Richardson. Bei der WM in Berlin gab es eine weitere Niederlage gegen die olympischen Bronzemedaillengewinner, bevor die US-Amerikaner Blanton/Wong für das endgültige Aus von Prosser/Richardson sorgten. Ein Jahr später gewannen die beiden die nationale Beachtour.[4] Das Open-Turnier in Stare Jabłonki sah den letzten internationalen Auftritt von Julien Prosser. Er beendete 2007 endgültig seine Karriere, nachdem er in der Saison zuvor noch der Spieler mit den meisten erzielten Punkten bei Turnieren in Australien wurde.[5] 2012 wurde er in die Hall of Fame von Volleyball Australia aufgenommen.[6]

Auszeichnungen

  • 1993: Most Outstanding männlicher Beachvolleyballspieler Australiens
  • 1994: Most Outstanding männlicher Beachvolleyballspieler Australiens
  • 1995: Most Outstanding männlicher Beachvolleyballspieler Australiens
  • 1996: Most Outstanding männlicher Beachvolleyballspieler Australiens
  • 2005: Most Outstanding männlicher Beachvolleyballspieler Australiens[7]
  • 2012: Aufnahme in die Hall of Fame von Volleyball Australia[6]

Einzelnachweise

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