Jürg Randegger

Schweizer Kabarettist und Fernsehmoderator From Wikipedia, the free encyclopedia

Jürg Randegger (* 21. März 1935; † 19. Dezember 2023 in Zürich) war ein Schweizer Kabarettist und Fernsehmoderator.

Leben und Wirken

Jürg Randegger wuchs zusammen mit seinem Halbbruder Max Kehl, dem späteren Spitzenkoch, im Zürcher Stadtkreis Enge auf.[1] In Küsnacht besuchte er das Lehrerseminar.[2]

1954 gründete er zusammen mit Jörg Schneider das Cabaret Äxgüsi. Dies führte zu einer Versetzung als Primarlehrer nach Unterstammheim, da solch unernstes Tun gegen die Würde eines Lehrers verstosse.[2] Nach vier Jahren in Unterstammheim kehrte er nach Zürich zurück und unterrichtete bis zu seiner Frühpensionierung 1995 an einer Schule in Zürich-Albisrieden.[2]

1965 stiess Randegger zum Cabaret Rotstift, einem der bekanntesten Cabaret-Ensembles der Schweiz. Bis 1999 war er als Darsteller sowie als Texte- und Liederschreiber an elf meist sehr erfolgreichen Programmen beteiligt.

Ab 1971 arbeitete er am Hörspiel «Mir gönd in Zoo» der Schlieremer Chind mit, das 1972 auf Schallplatte erschien.[3]

Von 1975 bis 1999 moderierte er die Sendung Samschtig-Jass des Schweizer Fernsehens, er wurde von Monika Fasnacht abgelöst. Von 1984 bis 1988 leitete er den Mittwoch-Jass, der 1989 und 1990 von seinem Rotstift-Kollegen Werner von Aesch moderiert wurde. Insgesamt war er so bei mehr als 400 Jass-Sendungen als Moderator tätig.

Randegger war verheiratet und Vater von zwei Kindern.[4] Er starb am 19. Dezember 2023 im Alter von 88 Jahren zu Hause in Zürich-Hottingen.[5][2][6] Seinen letzten Bühnenauftritt hatte er noch im August 2023 beim Zürcher Freiluft-Musiktheater «Trittligass».[7]

Einzelnachweise

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