Kai Heß

deutscher Brigadegeneral der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Heß trat am 1. Juli 1985 als Offizieranwärter beim Fernmeldebataillon 10 in Sigmaringen in die Bundeswehr ein und absolvierte die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes der Fernmeldetruppe. 1987 war er an der Offizierschule des Heeres in Hannover und 1988 Zugführer im Fernmeldebataillon 5 in Diez. Von 1988 bis 1992 studierte er Erziehungswissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg mit dem Abschluss Diplom-Pädagoge. Danach war er Zugführer im Fernmeldebataillon 890 für die Central Army Group und das Allied Land Forces Central Europe der NATO in Philippsburg, bevor er Adjutant des Befehlshabers des Territorialkommandos Süd in Mannheim wurde. Von 1993 bis 1994 war er Kompaniechef im Fernmeldebataillon 890 und anschließend bis 1998 Offizier für Führungsunterstützung (S 6) im Stab des Kommandos Luftbewegliche Kräfte/4. Division in Regensburg. 1997 absolvierte er den Stabsoffizier-Grundlehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und einen Sprachenlehrgang Französisch am Bundessprachenamt in Hürth.

Von 1998 bis 2000 absolvierte Heß den 41. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er bis 2002 Generalstabsoffizier für Ausbildung, Übung und Operationsplanung (G 3) im Heeresführungskommando in Koblenz. Von 2002 bis 2003 absolvierte er einen Lehrgang am Command and General Staff College der United States Army in Fort Leavenworth in Kansas in den Vereinigten Staaten und war danach bis 2005 Stabsoffizier beim Stabsabteilungsleiter I im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Bonn und bis 2006 Dezernatsleiter Führungsunterstützung im Heeresamt in Köln. Von 2006 bis 2009 führte er als Bataillonskommandeur das Führungsunterstützungsbataillon 293 in Murnau am Staffelsee,[1] bevor er Referent im Referat VI 7 im Führungsstab der Streitkräfte im BMVg in Bonn wurde. Ab 2012 war er Büroleiter beim Chef des Stabes des Kommandos Streitkräftebasis in Bonn, ab 2013 Gruppenleiter Ausbildung im Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr in Bonn, ab 2016 Dezernatsleiter J6 Future Communication and Information Systems im Supreme Headquarters Allied Powers Europe der NATO in Mons in Belgien, ab 2017 Unterabteilungsleiter IV 1 (Führungsunterstützung) und General der Fernmeldetruppe im Kommando Heer in Strausberg, ab 2019 Referatsleiter Cyber- und Informationstechnik (CIT) I 1 (Digital- und Frequenzpolitik) im BMVg in Berlin, ab 2022 Referatsleiter CIT II 1 (IT-Servicemanagement & Control und Betrieb IT-System der Bundeswehr) in Bonn und ab 2025 eine kurze Zwischenverwendung als Unterabteilungsleiter Zielbildung im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn.

Am 3. April 2025 wurde Heß, als Nachfolger von Rainer Simon, Kommandeur des Ausbildungszentrums CIR in Pöcking[2] und im selben Jahr zum Brigadegeneral ernannt.

Heß ist seit 1997 Mitglied des Fernmelderings e.V. sowie seit 1. Januar 2021, als Nachfolger von Helmut Schoepe, dessen Vorsitzender und Herausgeber der F-Flagge.[3]

Heß ist verheiratet und hat drei Kinder.

Auslandseinsätze

Heß nahm an fünf Auslandseinsätzen der Bundeswehr teil:

Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

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