Kalbe (Milde)

Stadt im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Kalbe (Milde) (bis 1951 Calbe an der Milde) ist eine Stadt und ein staatlich anerkannter Erholungsort im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Kalbe (Milde)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kalbe (Milde) hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 39′ N, 11° 23′ O
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Landkreis: Altmarkkreis Salzwedel
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 272,84 km²
Einwohner: 6976 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39624
Vorwahlen: 039080, 039009, 039030, 039081, 039085
Kfz-Kennzeichen: SAW, GA, KLZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 81 240
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulstraße 11
39624 Kalbe/Milde
Website: www.stadt-kalbe-milde.de
Bürgermeister: Andreas Pietsch (parteilos)
Lage der Stadt Kalbe (Milde) im Altmarkkreis Salzwedel
KarteRohrberg
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Geographie

Lage

Kalbe (Milde) liegt zentral in der Altmark am Fluss Milde etwa sechs Kilometer östlich der Bundesstraße 71.

Stadtgliederung

Lage der Stadtinsel

Die Stadt ist in 16 Ortschaften (ehemalige Gemeinden) gegliedert. Zu ihnen gehören gleichnamige und andere Ortsteile mit Wohnplätzen.[2][3]

Geschichte

Vorgeschichte

Knochenspitzen aus Kalbe im Johann-Friedrich-Danneil-Museum in Salzwedel

Bereits am Ende der letzten Eiszeit hinterließen spätpaläolithische und mesolithische Jäger und Sammler zahlreiche Artefakte aus Stein, Knochen und Geweih im Moor von Kalbe.[4]

Ortsname

Ausgehend von den Nennungen 1012/18 Calwa, Calwo, 1207 de Calue, 1453 Calve uppe der Milde wird der Ortsname abgeleitet von der germanischen Silbe kalwa, dem althochdeutschen Wort cal(a)wa und dem mittelniederdeutschen kalwe für „kahle Stelle“ oder vom mittelniederdeutschen kalewe für „Kahlheit“, motiviert durch die Lage des Ortes auf einer Talsandinsel in der Mildeniederung.[5]

Zur Unterscheidung von Calbe (Saale) wird Kalbe seit 1951 mit einem „K“ geschrieben. Am 27. Oktober 1951 war die amtliche Schreibweise „Kalbe (Milde), Kreis Gardelegen“ festgelegt worden.[6]

Mittelalter bis Neuzeit

Erstmals wurde die Stadt Kalbe im Jahr 983 urkundlich als urbe, quae Calwo erwähnt. In der Chronik des Bischofs und Geschichtsschreibers Thietmar von Merseburg wurde der Ort bei der Schilderung der Zerstörung des Laurentiusklosters durch aufständische Slawen genannt.[7][8]

Die Stadt ist planmäßig auf einer ovalen Talsandinsel angelegt worden, die zu allen Seiten von der Milde umflossen ist und durch ein sumpfiges Gelände geschützt war. Eine Stadtmauer gab es nicht. Auf künstlich angelegten Dämmen durch die Niederung führte die Straße von Gardelegen nach Salzwedel in die Stadt.[9]

Verwaltungszugehörigkeit

Bis 1807 gehörte die Stadt zum Arendseeischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Danach lag sie bis 1813 im Kanton Kalbe auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehört die Stadt zum Kreis Salzwedel, dem späteren Landkreis Salzwedel in der preußischen Provinz Sachsen.[9]

Kalbe wurde 1952 im Zuge der Verwaltungsreform in der DDR zur Kreisstadt des Kreises Kalbe (Milde) im neu gegründeten Bezirk Magdeburg. Der Kreis wurde 1988 aufgelöst und die Stadt in den Kreis Gardelegen (bis 1990 im Bezirk Magdeburg, dann im Land Sachsen-Anhalt) eingegliedert. Seit der Kreisreform 1994 gehört sie zum Altmarkkreis Salzwedel.

Seit Dezember 2007 trägt Kalbe (Milde) das Prädikat als „staatlich anerkannter Erholungsort“.[10]

Durch eine Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Kalbe (Milde), Altmersleben, Güssefeld, Kahrstedt, Neuendorf am Damm und Karritz, Wernstedt und Winkelstedt, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Kalbe (Milde) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2009 in Kraft.[11][12] Die Stadtfläche vergrößerte sich dadurch von 30,4 km² auf 113,4 km².

Durch eine Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Kalbe (Milde), Brunau, Engersen, Jeetze, Kakerbeck, Packebusch und Vienau, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Kalbe (Milde) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[13][14]

Nach Umsetzung der Vereinigungsvereinbarung der bisher selbstständigen Stadt Kalbe (Milde) wurden Bühne, Kalbe (Milde) und Vahrholz Ortsteile der neuen Stadt Kalbe (Milde). Für die eingeflossene Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. der Gemeindeordnung des Landes Sachsen-Anhalt eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Kalbe (Milde) und die künftigen Ortsteile Bühne, Kalbe (Milde) und Vahrholz wurden zur Ortschaft der neuen Stadt Kalbe (Milde). In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Kalbe (Milde) wurde ein Ortschaftsrat mit sieben Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet. Das Stadtgebiet vergrößerte sich auf 222,9 km².

Am 1. Januar 2011 wurden schließlich noch die Gemeinden Badel, Jeggeleben und Zethlingen per Landesgesetz Ortsteile von Kalbe (Milde).[15] Dadurch hat sich die Stadtfläche innerhalb von zwei Jahren fast verneunfacht.

Bevölkerung

Stadt Kalbe (Milde)

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
1730533
1733584
1740570
1750786
1770792
1774797
17750797
17800918
17900861
18000820
18010989
18181256
18401549
18481691
Jahr Einwohner
18641833
18711750
18851803
18951870
19051932
19251955
19391934
19462571
19643008
19713056
19813679
19903693
20052808
2008[00]2638[16]
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Quelle, wenn nicht angegeben:[9]

Ortsteil Kalbe (Milde)

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
20152339
20162293
20172255
20182243
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Quelle 2015 bis 2018:[17]

Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde)

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
20107.045
20157.787
20207.498
Jahr Einwohner
20217.488
20227.162
20237.089
20246.976
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Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)[18], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Religion

Die Volkszählung in Deutschland 2022 zeigte, dass von den 7.209 Einwohnern der Stadt 23,0 % der evangelischen und 2,3 % der katholischen Kirche angehörten.[19]

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat von Kalbe (Milde) besteht aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,6 % zu folgendem Ergebnis:[20]

Weitere Informationen Partei / Wählergruppe, Stimmenanteil 2019 ...
Partei / WählergruppeStimmenanteil
2019[21][22]
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
AfD19,3 %4
CDU26,0 %515,6 %3
SPD11,0 %210,1 %2
Wählergemeinschaft Badel/Jeggeleben/Zethlingen.208,4 %2
Wählergemeinschaft Unternehmer für Kalbe07,0 %1
Die Linke14,4 %306,6 %1
Freie Liste.205,0 %1
Einzelbewerber Christopher Koke04,7 %1
Wählergemeinschaft Packebusch/Hagenau.204,2 %1
Bündnis lebenswertes Land03,8 %1
Wählergemeinschaft Jeetze.103,5 %1
Wählergemeinschaft Vienau03,5 %1
Bündnis 90/Die Grünen08,1 %202,8 %1
Wählergemeinschaft Altmersleben.102,8 %
Einzelbewerberin Nicole Wernecke01,6 %
Einzelbewerber Thomas Kusch01,3 %
Insgesamt100 %20100 %20
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Bürgermeister

  • 2010–2024: Karsten Ruth (parteilos)[23]
  • seit 2024: Andreas Pietsch (parteilos)

Ruth wurde bei der Bürgermeisterwahl am 25. September 2016 ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.[24]

Pietsch wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 8. Oktober 2023 mit 70,8 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.[25] Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.[26]

Wappen

Das Wappen wurde am 7. Juni 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Wappen von Kalbe
Wappen von Kalbe
Blasonierung: „Gespalten von Silber und Gold, vorn am Spalt ein halber roter Adler mit goldener Bewehrung, hinten aus dem Schildrand hervorbrechend ein rotes Kalb.“[27]
Wappenbegründung: Das Wappen geht auf ein Siegel aus dem 17. Jahrhundert mit der Umschrift SIGILLVM OPIDI CALBENSIS zurück. Es zeigte bereits den halben brandenburgischen Adler mit einer Rose darunter, die Teil des Wappens der Familie von Alvensleben, der einstigen Besitzer der Burg, war, doch entfiel die Rose später wieder. Während der Adler auf die Zugehörigkeit des Ortes zu Brandenburg hinweist, ist das Kalb eine Anspielung auf den Namen der Stadt.

Flagge

Die Flagge wurde am 3. März 2014 durch den Landkreis genehmigt.

Die Flagge ist rot – gelb (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.[28]

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Burgruine

Die Burg Kalbe, früher Burg Calbe, wurde im 9. und 10. Jahrhundert erbaut. Ihre Ruinen prägen noch heute den östlichen Rand des Stadtbilds. Sie befand sich von 1324 bis 1945 im Besitz der Familie von Alvensleben.

Schloss Kalbe an der Milde. 1817 erbaut von Ludewig Wilhelm Schildt[29]

Die Kalbenser Wassermühle nahe der Burg lässt sich auf eine Mühle im Mittelalter zurückführen. Zuletzt diente der Komplex, zu dem ein heute baufälliges Wohnhaus im Stil eines Herrenhauses gehört, als Futtermittelwerk. Es wurde 1991 stillgelegt. Das Wehr wurde 1999 erneuert; eine Restaurierung der Wassermühlenanlage ist geplant.[30]

1928 wurde das Postamt Kalbe (Milde) eingeweiht, 1956 erfolgte die Eröffnung des Kulturhauses Kalbe (Milde).

Haus Marktstraße 9 nach der Sanierung

Das Haus Marktstraße 9 wurde 1775 erbaut und ist das älteste Geschäftsgebäude in der Stadt. Nach einer umfangreichen Sanierung wird es heute von mehreren Firmen und einem Hotel genutzt.

Kirchen

Nicolaikirche

Die Nicolaikirche wurde um 1170 als romanische Basilika aus Feldsteinen an der höchsten Stelle der Stadt errichtet, um 1575 erweitert und 1755 im barocken Stil umgebaut. Sie ist benannt nach Nikolaus von Myra und gehört heute zum Pfarrbereich Kalbe-Kakerbeck im Kirchenkreis Salzwedel der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Eine Beschreibung von Grabsteinen und Epitaphien der Kirche wurde 1868 von Adolf Matthias Hildebrandt veröffentlicht.[31]

St.-Petrus-Kirche

Die ehemalige katholische St.-Petrus-Kirche ist nach dem Apostel Simon Petrus benannt. 1946 wurde die katholische Kirchengemeinde Kalbe gegründet, zunächst unter dem Patrozinium St. Hedwig. 1963 wurde unter großer Eigenleistung der Gemeindemitglieder die St.-Petrus-Kirche erbaut. Die Kirche befindet sich an der Ostpromenade und gehört heute zur Pfarrei St. Hildegard mit Sitz in Gardelegen. Die Kirche wurde 2024 profaniert.

Die neuapostolische Gemeinde Kalbe/Milde bestand bis 2012, sie gehörte zum Kirchenbezirk Stendal. Ihre Kirche befand sich im nördlichen Bereich der Ostpromenade.

Gedenkstätten

  • Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für eine namentlich bekannte Frau aus der Ukraine sowie drei Polen, darunter ein zehnjähriger Junge, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und hier Opfer von Zwangsarbeit wurden

Veranstaltungen

Der Verein „Künstlerstadt Kalbe e. V.“, gegründet am 13. Juni 2013, fördert das kulturelle Leben in der Stadt und ihrer Umgebung durch Veranstaltungen, wie den Sommer- und den Wintercampus aber durch Workshops, Ausstellungen von Freizeitkünstlern der Altmark und Stipendien oder Praktika für Künstler, damit sie vor Ort tätig sein können.[32]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bahnhof Kalbe (Milde)

Der Bahnhof Kalbe (Milde) war jahrzehntelang der Betriebsmittelpunkt des rund 127 Kilometer umfassenden Streckennetzes der Altmärkischen Eisenbahn-AG und ihrer Vorgänger-Gesellschaften (siehe auch Altmärkische Kleinbahn AG). Im Juni 2001 wurde als letzte Strecke der Verkehr auf der Verbindung Hohenwulsch–Kalbe eingestellt. Als ein Relikt blieb der Lokschuppen Kalbe (Milde) erhalten.

2025 wurde auf dem ehemaligen Bahndamm zwischen Kalbe und Bismark ein 2,5 m breiter betonierter Weg eröffnet, der vornehmlich dem Rad- und Fußverkehr dienen soll. Er bietet im weiteren Verlauf Anschluss an den nächstgelegenen Bahnhof Hohenwulsch.

Seit etwa 2008 ist Kalbe in das neue ÖPNV-Konzept des Altmarkkreises Salzwedel eingebunden. Dieses besteht unter anderem aus dem Landesbus 100 (Salzwedel–Kalbe–Gardelegen–Magdeburg) und der Buslinie 500 (Kalbe–Brunau–Salzwedel). Die kleinen Dörfer werden meist durch Rufbusse bedient, deren Fahrpläne auf die Buslinien abgestimmt sind. Grundtakt ist werktags alle zwei Stunden, am Wochenende gibt es vor allem vormittags Lücken im Fahrplan.

Längstwellensender Goliath

Auf einem 263 Hektar großen Gelände nordöstlich von Calbe an der Milde betrieb die Kriegsmarine von 1943 bis 1945 den Längstwellensender Goliath zur Übermittlung von Befehlen an getauchte U-Boote. Die Antenne dieses Senders, der mit einer Sendeleistung von 1000 Kilowatt der damals stärkste Sender der Welt gewesen sein dürfte, bestand aus einer Schirmantenne, die an 15 abgespannten, geerdeten Gittermasten von 170 Metern Höhe und an drei gegen Erde isolierten Rohrmasten von 204 Meter Höhe aufgehängt war. Nach 1945 diente die Anlage anfangs als Kriegsgefangenenlager, bevor sie 1946 demontiert wurde. Das Fundament von Mast Nummer 8 ist noch erhalten. Nach Demontage wurde der Längstwellensender als erster Sender dieser Art in der Sowjetunion in der Nähe von Nischni Nowgorod in der Siedlung Druschny wieder aufgebaut. Er ist bis heute in Betrieb.

Sport

Kalbe gehört zu den Altmärkischen Wandernestern, die im Altmärkischen Wanderverein organisiert sind.[33]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1895: Otto von Bismarck, Reichskanzler
  • 2010: Ulrich Schmidt,[34] Malermeister und Heimatmaler
  • 2012: Fritz Hagen, Heimatdichter

Söhne und Töchter der Stadt

Mit Kalbe verbundene Persönlichkeiten

Literatur

in der Reihenfolge des Erscheinens

Commons: Kalbe – Sammlung von Bildern und Audiodateien
Wikivoyage: Kalbe (Milde) – Reiseführer

Einzelnachweise

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