Kambarka entstand mit der Errichtung eines Eisenwerkes durch die Unternehmerfamilie Demidow 1761–1767 und erhielt 1945 Stadtrecht.
Am 1. April 2006 wurde die zweite russische Anlage zur Vernichtung von Chemiewaffen in Kambarka in Betrieb genommen. In der Anlage, die mit deutscher Hilfe finanziert wurde, werden seitdem chemische Kampfstoffe (insgesamt über 3000 Tonnen) beseitigt, deren Vernichtungskosten über 270 Millionen Euro betragen. Deutschland trägt davon 90 Millionen Euro. 2009 endete das Vorhaben.
Bevölkerungsentwicklung
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
| Jahr |
Einwohner |
| 1939 | 9.430 |
| 1959 | 13.385 |
| 1970 | 14.121 |
| 1979 | 12.960 |
| 1989 | 13.258 |
| 2002 | 12.636 |
| 2010 | 11.021 |
Schließen
Anmerkung: Volkszählungsdaten