Kamysjak

Stadt in Russland From Wikipedia, the free encyclopedia

Kamysjak (russisch Камызяк) ist eine Stadt in der Oblast Astrachan (Russland) mit 16.314 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Schnelle Fakten Wappen, Geographische Lage ...
Stadt
Kamysjak
Камызяк
Wappen
Wappen
Föderationskreis Südrussland
Oblast Astrachan
Rajon Kamysjak
Oberhaupt Oleg Nikulika
Gegründet 17. Jahrhundert
Stadt seit 1973
Fläche 14 km²
Bevölkerung 16.314 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1165 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 25 m unter dem Meeresspiegel
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 85145
Postleitzahl 416340–416345
Kfz-Kennzeichen 30
OKATO 12 225 501
Website gorodkam.ru
Geographische Lage
Koordinaten 46° 7′ N, 48° 5′ O
Kamysjak (Europäisches Russland)
Kamysjak (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Kamysjak (Oblast Astrachan)
Kamysjak (Oblast Astrachan)
Lage in der Oblast Astrachan
Liste der Städte in Russland
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Geografie

Im Wolgadelta

Die Stadt liegt in der Kaspischen Senke, im Wolgadelta etwa 35 km südlich der Oblasthauptstadt Astrachan unterhalb der Stelle, an der sich der Wolga-Mündungsarm Kisan in die Arme Kamysjak und Tabola verzweigt.

Kamysjak ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Mit Astrachan ist Kamysjak über eine Straße verbunden.

Geschichte

Kamysjak wurde im 17. Jahrhundert als kleine Fischersiedlung gegründet, erhielt 1918 den Status eines selbständigen Dorfes (Selo) und am 2. Februar 1973 das Stadtrecht. Der Name ist von den kasachischen Wörtern kamys für Simse und osek/usjak für Flussarm abgeleitet.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
19394.211
19593.929
19706.723
197914.096
198915.084
200216.052
201016.314
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Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur, Bildung und Sehenswürdigkeiten

Südlich der Stadt erstreckt sich einer der Teile des Naturschutzgebietes Astrachaner Sapowednik. Es wurde bereits 1919 gegründet, ist seit 1975 als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung nach der Ramsar-Konvention und seit 1984 als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt.

In der Umgebung gibt es mehrere archäologische Denkmäler: die Überreste („Gorodischtsche“) der Siedlung Samosdelka sowie die Grabhügel Karakol und Bolschoi Chadschi.

In Kamysjak befindet sich das Wissenschaftliche Forschungsinstitut für Gemüse- und Kürbiskulturbewässerungswirtschaft (НИИ орошаемого овощеводства и бахчеводства).

Die Kirche in Kamysjak

Wirtschaft

Kamysjak ist Zentrum eines Landwirtschaftsgebietes (Reis, Obst, Melonen; Geflügel, Rinder). Darauf basieren Betriebe der Lebensmittelindustrie (Reisverarbeitung Kamris, Konservenfabrik Kamos). Im Rajon gibt es außerdem Fischereiwirtschaft.

Einzelnachweise

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