Kanon (2002)

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Kanon ist eine von Toei Animation im Jahr 2002 produzierte Anime-Fernsehserie, die auf dem Computerspiel Kanon basiert und 2003 durch eine OVA fortgesetzt wurde. Im Jahr 2006 entstand eine gleichnamige Neuverfilmung der Serie.

Originaltitelカノン
GenreDrama, Romanze
ProduktionslandJapan
OriginalspracheJapanisch
Schnelle Fakten Originaltitel, Genre ...
Kanon
Originaltitel カノン
Genre Drama, Romanze
Animeserie
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Länge 24 Minuten
Episoden 13
Titelmusik Miho Fujiwaraflorescence
Miho Fujiwaraflower
Produktions­unternehmen Tōei Animation
Idee Key/Visual Art’s
Produktion Junji Aoki, Kenichi Komori, Takashi Murayama
Musik Hiroyuki Kouzu
Premiere 31. Jan.28. März 2002 auf Fuji TV
Synchronisation
Original Video Animation
Titel Kanon: Kazahana
Originaltitel カノン 風花
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 20 Minuten
Episoden 1
Produktions­unternehmen Tōei Animation
Stab
Regie Naoyuki Itō
Musik Hiroyuki Kozu
Synchronisation
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Handlung

Die Handlung wurde weitestgehend aus dem Computerspiel Kanon übernommen. Sie stellt aber nicht nur einen möglichen Pfad durch die Handlung dar, sondern verbindet alle fünf Handlungsstränge des Spiels zu einer Geschichte. In dieser zieht der Schüler Yūichi Aizawa aus nicht weiter genannten Gründen bei Nayuki Minase und ihrer Mutter Akiko in die Wohnung ein. Yūichi, der vor sieben Jahren die Erinnerung an seine Kindheit verlor, trifft dabei als Protagonist mit fünf Mädchen aus seiner Vergangenheit zusammen, um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen und seine verlorenen Erinnerungen zurückzugewinnen.

Siehe Handlung von Kanon

Entstehung und Veröffentlichungen

Die erste Umsetzung von Kanon als Anime-Fernsehserie wurde von dem japanischen Studio Toei Animation unter der Regie von Takamichi Ito und Naoyuki Itō (Folgen 1, 2, 7, 10, 13) animiert. Das Drehbuch wurde von Ryota Yamaguchi, Makoto Nakamura und Michiko Yokote ausgearbeitet. Der Schöpfer des Character-Designs war Yōichi Ōnishi, der sich dabei an der Vorlage des Spiels orientierte.

Es wurden 13 Folgen mit einer durchschnittlichen Länge von 24 Minuten produziert. Sie wurden erstmals vom 31. Januar 2002 bis zum 28. März 2002 kurz nach Mitternacht auf dem japanischen Sender Fuji TV übertragen. Mit der Ausnahme der Folgen drei, vier und sieben wurden die Folgen entsprechend der Titel des Kanon Original Soundtracks benannt.

Eine Veröffentlichung auf DVD erfolgte ab dem 1. April 2002 durch Frontier Works. Die sieben DVDs beinhalteten jeweils zwei Folgen, mit Ausnahme der ersten DVD, welche nur eine Folge fasst. Die letzte der sieben DVDs stand ab dem 2. Oktober 2002 zum Verkauf bereit. Am 22. Dezember 2004 veröffentlichte Frontier Works die sieben DVDs erneut in einer kompletten Sammlung, die in einer normalen und einer limitierten Auflage erschien.[1]

Bisher fand die Serie keinen Lizenznehmer außerhalb Japans und wurde folglich auch in keiner anderen Sprache synchronisiert.

Original Video Animation

Am 3. Mai 2003 erschien eine zusätzliche Folge als OVA. Die DVD mit dem Titel Kanon: Kazahana (カノン 風花, Kazahana (wörtlich: „Windblume“) bezeichnet tanzende Schneeflocken bei klarem Himmel) wurde ebenfalls von Toei Animation produziert. Regie, der zeitlich nach den Ereignissen der Serie angesiedelten Folge, führte Naoyuki Itō.[2] Sie gibt noch einmal einen groben Überblick über die in Kanon vorkommenden Charaktere, ohne sich näher mit diesen auseinanderzusetzen. In einer Werbekampagne wurde jedem, der zuvor die sieben DVDs gekauft hatte, diese Folge kostenlos angeboten.

Synchronsprecher

Weitere Informationen Rolle, Japanischer Sprecher (Seiyū) ...
RolleJapanischer Sprecher (Seiyū)
Yūichi AizawaAtsushi Kisaichi
Ayu TsukimiyaYui Horie
Nayuki MinaseMariko Kōda
Makoto SawatariMayumi Iizuka
Mai KawasumiYukari Tamura
Shiori MisakaAkemi Satō
Sayuri KurataTomoko Kawakami
Akiko MinaseYūko Minaguchi
Kaori MisakaAyako Kawasumi
Mishio AmanoMaaya Sakamoto
Jun KitagawaTomokazu Seki
KuzeHiroshi Kamiya
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Rezeption

Die Kritiker erwarteten von einer Umsetzung eines Ren’ai-Adventures nur wenig, da diese meist langweilig oder übertrieben seien und damit den intelligenten Zuschauer verärgern würden. Dennoch stelle sich die Umsetzung nicht als so schlecht dar, wie zunächst vermutet. Insbesondere die einzelnen Handlungsstränge der weiblichen Charaktere seien wesentlich unterhaltsamer als etwa bei der Anime-Umsetzung von To Heart. Dennoch würde die Serie unter der geringen Anzahl von nur zwölf Folgen leiden, was zu wenig Zeit gewesen sei um alle Charaktere tiefgründig genug zu behandeln. Das in den einzelnen Handlungsabschnitten übernatürliche Kräfte auf die tragische Handlung einwirken würden sei ungewöhnlich, dennoch würden diese von Jun Maeda in die Handlung eingestreuten Elemente sich nicht so sehr als Fremdkörper herausstellen wie zunächst vermutet. Das Charakterdesign sei jedoch zu niedlich geraten, als das in der kurzen Zeit romantischer Beziehungsaufbau möglich gewesen sei. Dies seien die großen Kritikpunkte dieser Umsetzung.[3][4]

Positiv hervorgehoben wurde die solide Animation und die gut gezeichneten Hintergründe, ohne das diese überwältigend gewesen wären. Die Sprecher würden eine gute Figur machen und könnten in ihren Rollen überzeugen. Insbesondere wurde die Rolle von Yūichi gelobt, der mit Kyon aus Suzumiya Haruhi no Yūutsu vergleichbar sei.[5] So kamen die Kritiker überwiegend zu dem Schluss, dass es sich lohnen würde sich die Serie anzusehen, insofern man mit den genannten Schwächen leben könne.[3][4]

Einzelnachweise

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