Kanton Quito

Kanton in der Provinz Pichincha, Ecuador From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Kanton Quito, offizielle Bezeichnung: Distrito Metropolitano de Quito, befindet sich in der Provinz Pichincha nordzentral in Ecuador. Er besitzt eine Fläche von 4218 km². Im Jahr 2022 lag die Einwohnerzahl bei rund 2.679.800. Verwaltungssitz des Kantons ist die Hauptstadt Quito mit 1.607.734 Einwohnern (Stand 2010).

Schnelle Fakten Lage, Basisdaten ...
Kanton Quito
Flagge des Kantons Wappen des Kantons
Flagge Wappen
Lage
Der Kanton Quito in der Provinz Pichincha
Der Kanton Quito in der Provinz Pichincha
Der Kanton Quito in der Provinz Pichincha
Provinz Provinz Pichincha Pichincha
Koordinaten  13′ S, 78° 31′ W
Basisdaten
Sitz Quito
Eingerichtet 6. Dezember 1534
Gliederung 39 Parroquias
Einwohnerzahl 2.679.722 (2022)[1]
Fläche 4.201 km² (2022)[2]
Bevölkerungsdichte 638 Einw./km²
Politik
Alcalde Pabel Muñoz
(2023–2027)
Interaktive Karte
www.quito.gob.ec
Datenherkunft: Wikidata
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Lage

Der Kanton Quito umfasst den zentralen Teil der Provinz Pichincha. Das Gebiet erstreckt sich über das Andenhochtal flankiert von der Cordillera Occidental im Westen und der Cordillera Real im Osten. Im äußersten Südosten erhebt sich der Vulkan Cotopaxi. Der Río Guayllabamba entwässert das Areal nach Norden und fließt anschließend entlang der nördlichen Kantonsgrenze nach Westen. Die Hauptstadt Quito befindet sich auf einer Höhe von 2850 m.

Der Kanton Quito grenzt im Nordosten an die Kantone Pedro Moncayo und Cayambe, im Osten an die Provinz Napo mit den Kantonen El Chaco, Quijos und Archidona, im Süden an die Kantone Rumiñahui und Mejía, im Westen an die Provinz Santo Domingo de los Tsáchilas mit dem Kanton Santo Domingo, im Nordwesten an die Kantone San Miguel de los Bancos und Pedro Vicente Maldonado sowie im Norden an die Provinz Imbabura mit den Kantonen Cotacachi und Otavalo.

Verwaltungsgliederung

Lage der Verwaltungszonen
Parroquias rurales
Parroquias urbanas

Der Kanton Quito wird in 32 Parroquias urbanas („städtisches Kirchspiel“) sowie in 33 Parroquias rurales („ländliches Kirchspiel“) gegliedert. Diese werden zu 8 Verwaltungszonen (Administractiones zonales) zusammengefasst, die jeweils von einem vom Alcalde Metropolitano ernannten Verwalter koordiniert werden.

Im Folgenden eine Liste der Parroquias (Parroquias rurales zur Unterscheidung in Fettschrift):

Verwaltungszone Calderón:

Verwaltungszone Eloy Alfaro:

Verwaltungszone Eugenio Espejo:

Verwaltungszone La Delicia:

Verwaltungszone Los Chillos:

Verwaltungszone Manuela Sáenz:

Verwaltungszone Quitumbe:

Verwaltungszone Tumbaco:

Ferner gibt es den speziellen touristischen Verwaltungsbereich (Administración Especial Turística) La Mariscal. Dieser umfasst 5 Barrios der Parroquia Mariscal Sucre. Diese sind: La Mariscal, El Girón, La Floresta, La Colón und La Paz.

Geschichte

Der Kanton Quito wurde 1824 gegründet. Zum 14. Februar 1991 wurden die Parroquias San Miguel de los Bancos, Mindo, Pedro Vicente Maldonado und Puerto Quito als Kanton San Miguel de los Bancos aus dem Kanton Quito ausgegliedert.

Entwicklung der Einwohnerzahl im Kanton Quito bei landesweiten Volkszählungen zum jeweiligen Gebietsstand:

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner+/-
1950[3] 319.221
1962[4] 510.286 59,9 %
1974[5] 782.671 53,4 %
1982[6] 1.116.035 42,6 %
1990[7] 1.409.845 26,3 %
2001[8] 1.839.853 30,5 %
2010[9] 2.239.191 21,7 %
2022[1] 2.679.722 19,7 %
Datenherkunft: Wikidata
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Ökologie

Im Nordwesten des Kantons befindet sich das Schutzgebiet Reserva Geobotánica Pululahua.

Commons: Kanton Quito – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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