Karin Scherrer Reber

Schweizer Richterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Karin Scherrer Reber (* 22. September 1970 als Karin Scherrer; heimatberechtigt in Zwingen, Solothurn und Madiswil) ist eine Schweizer Richterin. Seit 2022 ist sie Richterin am Bundesgericht.

Leben und Wirken

Scherrer Reber studierte Rechtswissenschaften an der Universität Basel. Nach ihrem Studienabschluss erwarb sie 1998 das Anwaltspatent. Bereits ab 1996 hatte sie als Juristin im Rechtsdienst des Bau- und Justizdepartements Solothurn gearbeitet. 2002 wechselte sie als Gerichtsschreiberin in die I. öffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts. 2004 wurde sie von der Universität Bern mit der haftungsrechtlichen Arbeit Handlungs- und Kostentragungspflichten bei der Altlastensanierung: Störer- versus Verursacherprinzip zur Dr. iur. promoviert. Von 2007 bis 2012 war Scherrer Reber als Ersatzrichterin an der Strafkammer und am Verwaltungsgericht des Solothurner Obergerichts eingesetzt. Dort erhielt sie 2012 eine Planstelle als Richterin, bevor sie 2015 Präsidentin des Solothurner Verwaltungsgerichts wurde. Ab 2019 war sie Mitglied der Gerichtsverwaltungskommission.

Am 22. September 2022 wurde Scherrer Reber für die FDP zur Richterin am Bundesgericht gewählt.[1] Dort gehört sie inzwischen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung an.

Scherrer Reber ist Mutter zweier Kinder.[2]

Einzelnachweise

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