Karl Gerbig

deutscher Orgelbauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl Gerbig (* 6. Februar 1888 in Eberswalde; † 17. Januar 1971 ebenda) war ein deutscher Orgelbauer in Eberswalde.

Leben

Er lernte Orgelbau zunächst bei Albert Kienscherf in Eberswalde und ging dann zu den Firmen Sauer in Frankfurt (Oder), Klais in Bonn, Rother in Hamburg und Schuke in Potsdam. Danach kehrte Karl Gerbig zu Kienscherf nach Eberswalde zurück und war dort Mitarbeiter.

1928 übernahm er die Werkstatt in der Jüdenstraße und führte sie als A. Kienscherf Nachf., Inh. Karl Gerbig weiter. 1961 verlegte er diese in die Weinbergstraße. 1965 übernahm Ulrich Fahlberg die Firma als Eberswalder Orgelbauwerkstatt.

Orgeln (Auswahl)

Von Karl Gerbig sind wenige Neubauten in Eberswalde und Umgebung bekannt, der Hauptschwerpunkt seiner Arbeit waren Reparaturen und Pflege historischer Orgeln.

Orgelneubauten

Weitere Informationen Jahr, Ort ...
JahrOrtGebäudeBildManualeRegisterBemerkungen
1929 Neutornow Dorfkirche II/P 11 2010 restauriert durch Eberswalder Orgelwerkstatt[1]
1950 Eberswalde St. Peter und Paul
II/P 16 1999 Restaurierung und Veränderungen durch Eberswalder Orgelbauwerkstatt[2]
1950 Himmelpfort, Uckermark Klosterkirche I/P 9 [3]
1950er Jahre Prötzel Schlosskirche I/P 7 2009/2011 restauriert durch Eberswalder Orgelbauwerkstatt[4][5]
1958 Sternebeck Kirche I/p 4
1961 Grünow, Uckermark Dorfkirche I/P 5 1997 restauriert durch Eberswalder Orgelbauwerkstatt[6]
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Literatur

  • Karl Gerbig. In: Uwe Pape, Wolfram Hackel, Christhard Kirchner (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Band 4. Berlin, Brandenburg und Umgebung. Pape Verlag, Berlin 2017.
  • Karl Richter: Orgelhandbuch Brandenburg. Band 4. Märkisch-Oderland. Freimut & Selbst, Berlin 2012.

Einzelnachweise

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