Karl Gröppel
deutscher Unternehmer und Kunstsammler
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Karl Gröppel (* 11. März 1883 in Beuthen, Oberschlesien; † 4. Juli 1967 in Bochum) war ein deutscher Unternehmer und Kunstsammler.
Gröppel übernahm nach dem Tod seines Vaters Franz Gröppel die Maschinenfabrik Fr. Gröppel, C. Lührigs Nachf., die 1930 durch die Westfalia-Dinnendahl AG übernommen wurde. Er wurde technischer Vorstand.
Über den Ankauf seiner Sammlung von bedeutenden Gemälden des Expressionismus, insgesamt rund zweihundert Gemälde, Plastiken und Graphiken, wurde mit der Stadt Bochum verhandelt. Nach den Scheitern der Verhandlungen wurde diese später vom Dortmunder Museum Ostwall erworben und 1958 erstmals gezeigt.[1]
Literatur
- Barbara Gerstein: Gröppel, Karl. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 7. Duncker & Humblot, Berlin 1966, ISBN 3-428-00188-5, S. 117–118 (deutsche-biographie.de).
- Clemens Kreuzer: Expressionismus in Bochum. Eine Vision und ein Eklat. Die Geschicht der Gröppel-Sammlung. In: Bochumer Zeitpunkte, Nr. 32 (Juli 2014), S. 17–35 (online).