Karl Marti

Theologe, Hochschullehrer (1855-1925) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Marti studierte Theologie und Altorientalistik, arbeitete ab 1878 als Pfarrer und ab 1880 als Privatdozent an der Universität Basel.[1] Von 1895 bis 1925 war er Ordinarius für Altes Testament und semitische Sprachen (ab 1901) an der Universität Bern, deren Rektor er von 1911 bis 1912 war.[1] Von 1907 bis 1924 gab er die Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft heraus.[1]

Marti verbreitete Julius Wellhausens literarkritische Konzeption, „die besagte, dass die Ausformulierung des sog. Mosaischen Gesetzes jünger sei als die Propheten“.[1] Er wurde mit zwei Ehrendoktortiteln ausgezeichnet.[1]

Sein Nachlass befindet sich in der Burgerbibliothek Bern.[2]

Literatur

Einzelnachweise

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