Karol Galba

tschechoslowakischer Fußballschiedsrichter. From Wikipedia, the free encyclopedia

Sportlicher Werdegang

Galba gehörte ab Beginn der 1950er Jahre Schiedsrichter in der höchsten tschechoslowakischen Spielklasse, die als Celostátní mistrovství, Mistrovství republiky, Přebor republiky und ab 1956 als 1. Liga unter verschiedenen Namen ausgetragen wurde. 1969 beendete er altersbedingt seine aktive Schiedsrichterlaufbahn.

Galba kam auf internationaler Ebene als Spielleiter zum Einsatz. Nachdem er im Europapokal der Landesmeister auf Vereinsebene internationale Spiele geleitet hatte, kam er im September 1958 bei einem 3:1-Auswärtssieg Ungarns bei Polen zu seinem Länderspieldebüt. In der Folge pfiff er bei diversen Freundschaftsspielen, ehe er bei den Weltmeisterschaftsturnieren 1962 in Chile und 1966 in England zu den Spieloffiziellen gehörte. Dabei leitete er jeweils ein Turnierspiel als Hauptschiedsrichter, zudem war er in insgesamt sieben Turnierspielen als Linienrichter aktiv. Dabei gehörte er beim WM-Finale 1966 neben Tofiq Bəhramov zu den Assistenten Gottfried Diensts, als England unter anderem durch das Wembley-Tor gegen Deutschland den Weltmeistertitel gewann. Bei den Olympische Sommerspielen 1968 kam er ebenso zu einem Einsatz als Hauptschiedsrichter und zwei Linienrichtereinsätzen in der Spielen der Gruppe A, als er Milivoje Gugulović respektive Erwin Hieger unterstützte.

Nach dem Ende der aktiven Laufbahn war Galba der erste Leiter der neu gegründeten UEFA-Schiedsrichterkommission, später war er als Schiedsrichterbeobachter für den europäischen Verband unterwegs. 2003 zeichnete das UEFA-Exekutivkomitee ihn mit dem Verdienstorden des Verbandes in Rubin aus.

Einzelnachweise

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