Katharina Maschmeyer
deutsche Jazz- und Fusionsmusikerin
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Katharina Maschmeyer (* 1980 in Osnabrück) ist eine deutsche Jazz- und Fusionmusikerin (Tenor- und Sopransaxophon, Bassklarinette, Komposition).
Leben und Wirken
Maschmeyer erhielt klassischen Klavierunterricht und lernte daneben auch Saxophon und Querflöte. Bereits als Schülerin spielte sie in verschiedenen Pop- und Jazzbands. Sie studierte Jazz-Saxophon bei Jörg Kaufmann und Frans Vermeerssen am Conservatorium van Arnhem, wo sie zusätzlich eine Gesangsausbildung absolvierte.[1] Im Rahmen ihres darauf folgenden Masterstudiengangs in Zwolle legte sie einen Schwerpunkt auf das Fach Jazz-Komposition/Arrangement.
Maschmeyer gründete ihr eigenes Quartett, mit dem sie 2010 ihr Debütalbum Synergy bei Mons Records veröffentlichte und tourte. Weitere Alben folgten, auf denen sie sich auch mit John Coltranes Werk A Love Supreme beschäftigte.[2] 2015 wurde sie als Gastsolistin mit dem Anke Helfrich Trio auf das Festival Women in Jazz in Halle eingeladen. Mit dem Gitarristen Nils Pollheide, Dirk Schaadt (Hammondorgel) und Marcus Möller (Schlagzeug) gründete sie 2023 die Black Dog Groove Society.[3]
Weiterhin ist Maschmeyer auch als Instrumentallehrerin tätig.
Diskographische Hinweise
- Katharina Maschmeyer Quartet Feat. Frederik Köster: Circle of Elements (Mons Records 2011)
- Katharina Maschmeyer Quartet: Duck on Ice, Flying Cow (Neuklang 2014)
- KaMaQuartet with Nippy Noya: A Love Supreme/Universal Tone (Neuklang 2016, mit Nils Pollheide, Philipp Rüttgers, Jens Otto)[4]
- Black Dog Groove Society: Fetch the Stick (oscarson 2023)
- Shabnam Parvaresh / Katharina Maschmeyer / Joachim Raffel: (Alina Records 2024)