Katrin Starke
deutsche Modedesignerin
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Leben und Werk
Katrin Starke absolvierte von 1958 bis 1960 eine Lehre als Industrieschneiderin und studierte von 1960 bis 1964 an der Ingenieurschule für Bekleidungstechnik Berlin. Danach arbeitete sie in Berlin am Modeinstitut der DDR als Gestalterin für Herrenbekleidung und ab 1970 als 1. Entwerferin. Sie beteiligte sich 1983 in der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg an den III. Schneeberger Werkstatt-Tagen für Textilgestaltung in der DDR, einem für die DDR-Textilgestaltung wichtigen Symposium.[1]
Katrin Starke war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und wurde 1985 als Mitglied eines Kollektivs des Modeinstituts mit dem Designpreis der DDR geehrt. In der Begründung hieß es: „Das Kollektiv erarbeitete seit mehr als 20 Jahren saisongebundene Kollektionen, die der Textil- und Bekleidungsindustrie als Anleitung und Orientierung dienen.“
Nach der deutschen Wiedervereinigung arbeitete Katrin Starke in Berlin freischaffend als Modedesignerin.
In der Modesammlung des Stadtmuseums Berlin befindet sich eine von ihr gefertigte Modezeichnung für Männer-Motorradkleidung.[2]
Rezeption
Sie verbindet „Weiches, Flatterndes mit Strengem, Herbem, und Farben von Braun bis Blau ergeben eine subtile Mode für ebensolche Frauen.“[3]
Beispiel einer Fachpublikation Katrin Starkes
- Beispiel Herrenkleidung. In: Form + Zweck, Berlin, 4/1984, S. 27–30[4]
Teilnahme an Ausstellungen in der Zeit der DDR (mutmaßlich unvollständig)
- 1982/1983 und 1987/1988: Dresden, IX. und X. Kunstausstellung der DDR
- 1983/1984: Hannover und Tilburg („Minitextil `83“)
- 1985: Berlin, Bezirkskunstausstellung (Kunsthandwerk/Design)
Literatur
- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Le-ben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 919