Ken Phelps
US-amerikanischer Skirennläufer
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Ken Phelps (auf der Datenbank des Fédération Internationale de Ski: Dodge Phelps; * 1943[2] in Lyons Falls, New York[3]) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Skirennfahrer, der von 1964 bis 1968 aktiv war und an den ersten beiden Saisonen des Alpinen Skiweltcups teilnahm.
| Ken Phelps | |||||||||
| Nation | |||||||||
| Geburtstag | 1943 | ||||||||
| Geburtsort | Lyons Falls, | ||||||||
| Karriere | |||||||||
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| Disziplin | Abfahrt, Riesenslalom, Slalom, Alpine Kombination | ||||||||
| Verein | Snow Ridge Ski Club[1] | ||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||
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| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | |||||||||
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Karriere
Vor der Einführung des Alpinen Skiweltcups
1961 gewann Phelps im Alter von 18 Jahren die Bundesstaatenmeisterschaft von New York im Riesenslalom. An diesem Rennen, das in Turin ausgetragen wurde, nahmen 60 Sportler teil. Drei Zehntelsekunden hinter Phelps lagen Pat Cunningham, C. B. Vaughan Jr. und Henry Chrzanowski ex aequo auf Rang zwei.[2]
Im Slalom in Winter Park, bei dem nur US-Amerikaner starteten, vom 22. April 1964 belegte Phelps den 13. von 20 Rängen und hatte 6,9 Sekunden Rückstand auf Bill Marolt. Vor Phelps lag – 0,2 Sekunden schneller – Myke Baar und hinter ihm – 0,2 Sekunden langsamer – ex aequo Myke Allsop und Don Brooks.[4]
Am 4. April 1964 erreichte Phelps beim 19. André-Roch-Cup in Aspen im Slalom den neunten Rang, wobei er exakt neun Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann Billy Kidd hatte. Vor ihm lag der Kanadier Gerry Rinaldi, der 1,1 Sekunden schneller war und hinter Phelps lag dessen Landsmann Rip McManus, der 1,1 Sekunden langsamer war. 16 Läufer waren ins Ziel gekommen.[5]
Am 29. Januar 1965 belegte Phelps beim 20. André-Roch-Cup in Aspen ex aequo mit seinem Landsmann Don Brooks den zehnten Rang in der Abfahrt. Sie hatten 24,16 Sekunden Rückstand auf ihren Landsmann Billy Kidd, der das Rennen gewann. Auf Rang neun lag der US-Amerikaner Jim Morning, der 0,46 Sekunden schneller war als Phelps und Brooks. Hinter den beiden lag auf Rang zwölf der Kanadier Rod Hebron, der 3,68 Sekunden langsamer war als die beiden.[6]
Am 16. März 1965 belegte Phelps beim Slalom in Vail den 19. und letzten Rang mit 16,04 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Hugo Nindl, der einen österreichischen Dreifachsieg anführte. Phelps war 6,13 Sekunden langsamer als der Vorletzte, sein Landsmann Peter Ruschp.[7]
In der Abfahrt in Sun Valley vom 23. April 1965 belegte Phelps den 23. von 41 Rängen und hatte 26,4 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Karl Schranz. Vor ihm lag der Kanadier Gerry Rinaldi, der eineinhalb Sekunden schneller war. Hinter Phelps lag sein Landsmann Charles McWilliams, der eine Sekunde langsamer war.[8] Im Slalom am Tag darauf belegte Phelps mit 22,53 Sekunden Rückstand auf den Franzosen Michel Arpin den 13. und vorletzten Rang. Vor ihm lag – 4,77 Sekunden schneller – sein Landsmann Jim Morning und dahinter – 7,47 Sekunden langsamer – mit Ni Orsi ein weiterer Landsmann.[9] Beide Ergebnisse führten zum zwölften von 14 Rängen in der Kombination, die von Karl Schranz gewonnen wurde. Phelps ließ Morning und Orsi in der Kombination hinter sich.[10]
Bei den US Open in Crystal Mountain schied Phelps in der Abfahrt vom 1. April 1965 aus, was auch vier seiner Landsmänner passierte.[11]
Im Slalom von Bad Hindelang vom 5. Januar 1966 schied Phelps, wie zehn andere Skirennläufer, im ersten Durchgang aus. Das Rennen konnte Phelps Landsmann Billy Kidd gewinnen.[12]
Am 9. Januar 1966 belegte Phelps im Riesenslalom von Adelboden den 63. Platz, wobei sich 70 Läufer klassifizieren konnten. Der Rückstand auf den Sieger, den Franzosen Jean-Claude Killy, betrug 12,27 Sekunden. 36 Hundertstelsekunden vor Phelps lag der Japaner Yoshiharu Fukuhara und 24 Hundertstelsekunden hinter ihm der Schweizer Beat Zogg. Beim zweiten Riesenslalom am Tag darauf kamen 65 Läufer ins Ziel, wobei Phelps den 53. Rang belegte. Der Rückstand auf den Sieger, seinen Landsmann Billy Kidd, betrug 9,64 Sekunden. Vor ihm lag der Kanadier Gerry Rinaldi, der 30 Hundertstelsekunden schneller war. Einen Rang hinter Phelps war der Schweizer Michel Dätwyler, der 13 Hundertstelsekunden langsamer war. In der Gesamtwertung, bei der beide Rennen gewertet wurden, belegte Phelps den 47. von 49 Rängen. Der Rückstand auf Billy Kidd, den Sieger, betrug 20,67 Sekunden. Phels ließ den Kanadier Gerry Rinaldi und den Jugoslawen Tone Vogrinec hinter sich.[13]
Beim Lauberhornslalom in Wengen BE vom 16. Januar 1966 wurde Phelps, wie sein Landsmann Bill Marolt sowie vier weitere Skirennläufer, im ersten Durchgang disqualifiziert. Gewinnen konnte das Rennen der Franzose Guy Périllat.[14]
Beim 27. Hahnenkammrennen am 22. Januar 1966 belegte Phels Rang 40 mit 31,97 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Karl Schranz. Vor Phelps lag der Finne Ulf Ekstamm (13 Hundertstelsekunden schneller) und hinter ihm der US-Amerikaner Dennis McCoy (96 Hundertselsekunden langsamer). 75 Läufer kamen ins Ziel.[15] Beim Slalom am Ganslernhang am Tag darauf wurde Phelps, wie auch 31 andere Sportler, im ersten Durchgang disqualifiziert.[16]
Bei den siebten International American Championships in Stowe am 19. März 1966 startete Phelps im Riesenslalom. Er belegte den 23. von 37 Rängen und hatte 12,61 Sekunden Rückstand auf den Franzosen Jean-Claude Killy. 80 Hundertstelsekunden von Phelps lag dessen Landsmann Adrian Bryan und vier Hundertselsekunden hinter ihm der Kanadier Dan Irwin.[17]
Im Slalom von Sun Valley vom 24. März 1966 belegte Phelps den 18. und letzten Rang, wobei er 6,58 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy hatte. Auf den Vorletzten, seinen Landsmann Harry Ryan, hatte er eine Hundertstelsekunde Rückstand.[18] In der Abfahrt am Tag darauf erreichte er den 17. von 29 Rängen. Er hatte 5,15 Sekunden Rückstand auf den Sieger, den Österreicher Heinrich Messner. 13 Hundertstelsekunden von Phelps lag der Kanadier Keith Shepherd und 31 Hundertstelsekunden hinter ihm der Franzose Léo Lacroix.[19] Im zweiten Riesenslalom am 27. März schied Phelps, wie auch zehn andere Skifahrer, aus.[20] Phelps war mit diesem Rang 17 der bestplatzierte US-Amerikaner. Der Grund für die schlechte US-amerikanische Leistung waren die weichen Schneeverhältnisse.[21]
Am 1. April 1966 belegte Phels beim Riesenslalom von Heavenly Mountain Resort den 29. von 35 Rängen. Er hatte 11,44 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy; direkt vor ihm lag sein Landsmann Roger Buchika, der acht Zehntelsekunden schneller war. Hinter Phelps lag Friedel Fackelmayer aus der Bundesrepublik Deutschland, der 1,22 Sekunden langsamer als Phelps war.[22] Beim Slalom vom 3. April wurde Phelps im ersten Durchgang disqualifiziert, was auch elf weiteren Rennläufer passierte.[23]
Im Alter von 23 Jahren gewann Phelps im Dezember 1966 eine Abfahrt in Vail. Den Bewerb der Frauen gewann die 19-jährige Robin Morning.[24] Aufgrund dieses Sieges wurde Phelps in das US-amerikanische A-Alpin-Skiteam berufen.[1]
Skiweltcup-Saison 1967
Am 14. Januar 1967 startete Phelps in der 37. Lauberhornabfahrt, die zugleich die allererste Weltcup-Abfahrt war. Auf Rang 37 hatte er 7,82 Sekunden auf den Sieger Jean-Claude Killy, direkt vor ihm lag Willy Lesch aus der Bundesrepublik Deutschland, der neun Hundertstelsekunden schneller war. Phelps ließ Gerhard Prinzing aus der Bundesrepublik Deutschland, Ulf Ekstamm aus Finnland, Erich Sturm aus Österreich, Louis Jauffret aus Frankreich und Beat von Allmen aus der Schweiz hinter sich.[25]
Am 20. Januar 1967 erreichte Phelps in der Abfahrt des 28. Hahnenkammrennens Rang 27 mit 7,73 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy. Vor ihm lag, 0,52 Sekunden schneller, der Italiener Carlo Senoner und hinter ihm, 13 Hundertstelsekunden langsamer, der Kanadier Peter Duncan. Ins Ziel kamen 89 Läufer.[26] Im Slalom am Tag darauf wurde Phelps, wie 21 weitere Läufer, im zweiten Durchgang disqualifiziert.[27]
Am 27. Januar 1967 startete Phelps bei der Abfahrt des 16. Émile-Allais-Cups in Megève, die ebenfalls zum Weltcup zählte. Mit 7,13 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy belegte Phelps Rang 20. Vor ihm lag sein um zwei Hundertstelsekunden schnellerer Landsmann Ni Orsi und hinter ihm der Schweizer Kurt Huggler, der um vier Hundertstelsekunden langsamer war.[28] Im Slalom zwei Tage darauf belegte Phelps den 21. Rang und hatte dabei 11,85 Sekunden Rückstand auf den Sieger, den Franzosen Guy Périllat. Der 20., der Liechtensteiner Wolfgang Ender, war 1,01 Sekunden schneller und hinter Phelps lag der Tschechoslowake Jaroslav Janda, der 0,48 Sekunden langsamer war.[29] Beide Ergebnisse führten zu Rang 16 in der Alpinen Kombinatinon, die von Jean-Claude Killy gewonnen wurde.[30]
10. März 1967 fuhr Phelps in der Weltcup-Abfahrt von Franconia auf Rang 13 und hatte 3,11 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy. 0,28 Sekunden vor ihm lag der Schweizer Andreas Sprecher und 0,23 Sekunden hinter Phelps der Österreicher Herbert Huber.[31] Im Riesenslalom tags darauf belegte Phelps Rang 17 und hatte 6,01 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy. 34 Hundertstelsekunden vor ihm lag der Österreicher Rudolf Sailer.[32] Am nächsten Tag wurde ein Slalom ausgetragen, bei dem Phelps wie im Riesenslalom Rang 17 belegte. Er hatte 5,03 Sekunden Rückstand auf Jean-Claude Killy. 18 Hundertstelsekunden vor ihm lag der Schweizer Willy Favre und 61 Hundertstelsekunden hinter ihm der Italiener Ivo Mahlknecht.[33]
1967 gewann Phelps die Kanadischen Alpinen Skimeisterschaften in der Abfahrt.[34]
Skiweltcup-Saison 1968
Bei der 38. Lauberhornabfahrt am 13. Januar 1968, die vom Österreicher Gerhard Nenning gewonnen wurde, belegte Phelps (Startnummer 22) den 37. Platz und hatte 17,23 Sekunden Rückstand. Vor ihm lag sein um 14 Hundertstelsekunden schnellerer Landsmann Jere Elliott und hinter ihm der um sechs Hundertstelsekunden langsamere Franzose Jean-Pierre Augert.[35]
Beim 29. Hahnenkammrennen am 20. Januar 1968 belegte Phelps in der Abfahrt Rang 16 (Startnummer 18) mit 4,42 Sekunden Rückstand auf Gerhard Nenning. Vor ihm lag der Schweizer Dumeng Giovanoli, der 0,98 Sekunden schneller war. Der Nächste, der Franzose Guy Périllat, war um elf Hundertstelsekunden langsamer als Phelps.[36]
Am 15. März 1968 kam er bei beim 22. André-Roch-Cup in Aspen das einzige Mal in die Punkteränge des Weltcups, als er mit 14,78 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Gerhard Nenning, ex aequo mit dem Österreicher Karl Schranz, in der Abfahrt den fünften Platz belegte. Vor den beiden lagen noch der US-Amerikaner Billy Kidd (0,51 Sekunden schneller), der der Franzose Jean-Claude Killy (1,02 Sekunden schneller) und der Österreicher Heinrich Messner (2,55 Sekunden schneller). Gleich hinter Phelps und Schranz kam auf Rang sieben der US-Amerikaner Vladimir Sabich, der 1,02 Sekunden langsamer war.[37] Im Slalom tags darauf schied Phelps wie 32 andere Läuder im zweiten Durchgang aus.[38] Am 17. März kam Phelps im Riesenslalom auf Rang 27, indem er 8,4 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Reinhard Tritscher hatte. Zwei Hundertstelsekunden hinter Phelps lag dessen Landsmann Bill McKay, der Läufer auf Rang 26 ist nicht bekannt.[39]
Nach dem Ende der Abfahrten der Weltcupsaison 1968 startete Phelps im 5 Nations Cup (Bud-Werner-Memorial) vom 22. März 1968 in Sun Valley. Er schied mit Startnummer 15 in der Abfahrt aus und teilte dieses Schicksal mit dem Schweizer Jean-Daniel Dätwyler (Startnummer 4) und dem Franzosen Guy Périllat (Startnummer 12). Der Sieg ging an den Österreicher Gerhard Nenning.[40] Zwei Tage darauf belegte er im Riesenslalom den 23. und letzten Platz und hatte dabei 81,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger, den Franzosen Jean-Claude Killy. Auf den Vorletzten, den Kanadier Gerry Rinaldi, hatte Phelps 4,64 Sekunden Rückstand. Rinaldi wiederum hatte auf seinen Landsmann Keith Shepherd, dem Nächstbesseren, bereits 18,64 Sekunden Rückstand.[41]
Beim Du-Maurrier-Cup in Rossland, der zum Weltcup zählte, belegte Phelps im Slalom vom 29. März Rang 36 von 49 platzierten Läufern. Sein Rückstand auf den Sieger, den Franzosen Jean-Claude Killy, betrug 10,93 Sekunden. 23 Hundertstelsekunden vor Phelps lag der Kanadier Bert Irwin und 39 Hundertstelsekunden hinter Phelps der US-Amerikaner Jim Morning.[42] Im Riesenslalom, der am 30. und 31. März ausgetragen wurde, kam Phelps auf Rang 37 von 46. Sein Rückstand auf den Sieger, den Österreicher Herbert Huber, betrug 25,81 Sekunden. Vor und hinter ihm lagen Kanadier – Bob Caladine war 0,86 Sekunden schneller und Bob Roy war 1,44 Sekunden langsamer.[43] Dieses Rennen war das letzte seiner Karriere.
Erfolge
Nationale Meisterschaften
- Kanadische Alpine Skimeisterschaften 1967: Gold in der Abfahrt
Weltcupwertungen
| Saison | Gesamt | Abfahrt | Riesenslalom | Slalom | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | |
| 1968 | 35. | 8 | 15. | 8 | ||||
Weblinks
- Dodge Phelps in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. November 2025
- Ken Phelps in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)
- Members of the 1968 U.S. Olympic Alpine Team pose before a training session Dec. 19, 1967, Bardonecchia, Italy. (JPG) Standing, from left, are Karen Budge, Jackson, Wyo.; Penny McCoy, Bishop, Calif.; Suzanne Chaffee, Rutland, Vt.; Robin Morning, Santa Monica, Calif.; Billy Kidd, Stowe, Vt.; Ken Phelps, Lyon Falls, N.Y.; Loris Werner, Steamboat Springs, Colo.; Spider Sabich, Kyburz, Calif.; Dennis McCoy, Bishop, Calif.; and Jere Elliott, Steamboat Spring, Colo. Kneeling from left are Wendy Allen, San Pedro, Calif.; Jim Barrows, Steamboat Springs, Colo.; and Sandra Shellworth of Boise, Idaho. In: alamy.com. Alamy datum=1967-12-19, abgerufen am 26. November 2025 (amerikanisches Englisch, US-amerikanisches Mannschaftsfoto mit Ken Phelps).