Kerstin Nitsche
deutsche Juristin und Richterin
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Ausbildung
Kerstin Nitsche studierte von 1984 bis 1988 Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Diplomjuristin war danach im Rechtsreferendariat in den Kreisgerichten Pasewalk und Potsdam-Land tätig.[1]
Beruflicher Werdegang
Im September 1991 wurde sie zur Richterin auf Probe beim Kreisgericht Potsdam ernannt.[1]
Im Dezember 1994 wurde die Juristin zur Richterin am Amtsgericht Potsdam ernannt. Sie bearbeitete familien- und zivilrechtliche Streitigkeiten und ist seit 2000 im Bereich Strafrecht eingesetzt.[1]
Ab Juli 2009 war Kerstin Nitsche Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. Sie wurde vom Landtag Brandenburgs auf Vorschlag der Fraktion Die Linke im Januar 2009 für eine zehnjährige Amtszeit gewählt.[2] Am 24. Februar 2011 wurde sie zur Vizepräsidentin des Gerichts ernannt.[1] Am 30. Juni 2019 endete ihre Amtszeit.[3]
Die Juristin war 2016 als Nachfolgerin des wegen einer Dienstwagenaffäre zurückgetretenen Justizministers Helmuth Markov im Gespräch, sagte aber aus privaten Gründen ab.[4]