Ketschenweiler

Ortsteil der Stadt Dinkelsbühl From Wikipedia, the free encyclopedia

Ketschenweiler ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Ketschenweiler liegt in der Gemarkung Esbach.[3]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Dinkelsbühl ...
Ketschenweiler
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Koordinaten: 49° 5′ N, 10° 15′ O
Höhe: 495 m ü. NHN
Einwohner: 35 (1. Jan. 2015)[1]
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851
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Geografische Lage

Der Weiler liegt fünf Kilometer westnordwestlich des Dinkelsbühler Zentrums unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Fichtenau in Baden-Württemberg. Durch den Ort fließt der Krebsgraben (im Unterlauf Hinterwiesengraben genannt), der ein linker Zufluss des Hardgrabens ist (im Mittellauf Mühlgraben, im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Der Ort ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. 0,5 km nordöstlich liegt das Winterholz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Esbach (0,6 km südöstlich), nach Rauenstadt (0,5 km südlich) und nach Bernhardsweiler (1,2 km westlich).[4]

Geschichte

Die Fraisch über Ketschenweiler war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Rittergut Bernhardsweiler. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 5 Gütlein.[5][6] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.[7]

Im Jahr 1809 wurde Ketschenweiler infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.[8] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Esbach überwiesen.[9] Am 1. April 1971 wurde Ketschenweiler im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.[7][10]

Baudenkmal

  • Haus Nr. 10a: ehemaliger Bauernhof, zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach und Putzgliederung, zweites Viertel 19. Jahrhundert; Scheune, verputzter Massivbau mit Satteldach, bezeichnet „1833“.[11]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002015
Einwohner 282936332733334433362435
Häuser[12] 57666766
Quelle [13][14][15][16][17][18][19][20][21][22][23][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich (Weidelbach) gepfarrt.[5] Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.[21]

Literatur

Fußnoten

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