Kiaunen

verlassener Ort im Rajon Nesterow der russischen Oblast Kaliningrad From Wikipedia, the free encyclopedia

Kiaunen, 1938 bis 1945: Rodenheim, litauisch Kiauniai, ist ein verlassener Ort im Rajon Nesterow der russischen Oblast Kaliningrad.

Schnelle Fakten Geographische Lage ...
Untergegangener Ort
Kiaunen (Rodenheim)
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Nesterow
Zeitzone UTC+2
Geographische Lage
Koordinaten 54° 28′ N, 22° 28′ O
Kiaunen (Europäisches Russland)
Kiaunen (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Kiaunen (Oblast Kaliningrad)
Kiaunen (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad
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Die Ortsstelle befindet sich drei Kilometer nordöstlich von Tschistyje Prudy südlich der im Personenverkehr nicht mehr betriebenen Bahnstrecke Gołdap–Nesterow.

Geschichte

Die Gemeinde Kiaunen auf einem Messtischblatt von 1937

Um 1780 war Kiaunen ein königliches Dorf, das mit Exulanten aus dem Salzburger Land besetzt war.[1] 1874 wurde die Landgemeinde Kiaunen dem neu gebildeten Amtsbezirk Tollmingkehmen im Kreis Goldap zugeordnet.[2] 1928 wurde der Gutsbezirk Kublischken an die Landgemeinde Kiaunen angeschlossen. 1938 wurde Kiaunen in Rodenheim umbenannt.

1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Ob das eigentliche Kiaunen/Rodenheim nach 1945 noch wiederbesiedelt wurde, ist unbekannt. Das angeschlossene Kublischken hat den russischen Nachfolgeort Wetrjak.[3]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Bemerkungen
1867[4]212
1871[4]184
1885[5]191
1905[6]151
1910[7]167
1933[8]184einschließlich Kublischken
1939[9]174
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Kirche

Kiaunen/Rodenheim gehörte zum evangelischen Kirchspiel Tollmingkehmen.

Einzelnachweise

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